Kreml-Spionin im EP?

Abgeordnete warnen vor Moskaus Einfluss

Die EU-Parlamentarier befassten sich diese Woche wieder einmal mit den Bemühungen Russlands, die Demokratie in der EU zu zersetzen. Und das im Lichte von Enthüllungen der russischen Internet-Zeitung „The Insider“, laut der eine lettische EP-Abgeordnete jahrelang für den russischen Geheimdienst FSB tätig war.

Die mutmaßliche Spionin im EP, Tatjana Ždanoka, während ihres Redebeitrags

Die mutmaßliche Spionin im EP, Tatjana Ždanoka, während ihres Redebeitrags Foto: Alexis Haulot/European Union 2024/EP

Die Befürchtungen in der EU sind groß, dass im Zuge der Europawahlen vom 6. bis zum 9. Juni Russland mit Desinformationskampagnen und anderen Formen der Einflussnahme in den Wahlprozess eingreift. Denn die Fälle von aus Russland gesteuerten Kampagnen, die letztendlich darauf abzielen, die Demokratie in den EU-Staaten zu zersetzen, mehren sich.

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