Wirtschaftsbeihilfen
Wirtschaftsministerium gewährt 2025 Beihilfen in Höhe von 440 Millionen Euro
Wirtschaftsminister Lex Delles (DP) hat am Montag Bilanz der staatlich ausgezahlten Wirtschaftsbeihilfen gezogen. Insgesamt wurden 440 Millionen Euro an Kapitalzuschüssen und Steuergutschriften gewährt.
Wirtschaftsminister Lex Delles (DP) Foto: Editpress/Hervé Montaigu
440 Millionen Euro hat die Regierung im Jahr 2025 an Wirtschaftsbeihilfen ausgezahlt. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen sollen Nutznießer der staatlichen Hilfen gewesen sein. Das hat Wirtschaftsminister Lex Delles (DP) am Montag auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Laut Schätzungen des Wirtschaftsministeriums haben die 440 Millionen Euro „1,2 Milliarden Euro an Investitionen in die Luxemburger Wirtschaft ermöglicht“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die 440 Millionen Euro wurden in Form direkter Kapitalzuschüsse (315 Millionen Euro) und Steuergutschriften (125 Millionen Euro) bewilligt. 96 Prozent der Anträge mit jedoch nur einem Viertel des gesamten finanziellen Volumens (102 Millionen Euro) wurden an kleinere und mittlere Unternehmen ausgezahlt.
Schwerpunkt der Unternehmensförderungen war 2025 die digitale Transition. In diesem Bereich wurden 799 von insgesamt 2.326 Anträgen mit einem finanziellen Umfang von 128,4 Millionen Euro gewährt. Im Jahr davor wurden 1.811 Beihilfeanträge bewilligt.
Elektrifizierung von Produktionslinien
Die höchsten Förderbeträge wurden laut Wirtschaftsministerium im Bereich der energetischen Transition ausgezahlt. Für 357 Anträge stellte die Regierung Finanzierungsmittel in Höhe von insgesamt 172 Millionen Euro bereit. Den Großteil der ausgezahlten Summe ging an Unternehmen, die ihre Produktionsprozesse elektrifizieren wollen. Sechs Projekte ließ sich die Regierung insgesamt 102 Millionen Euro kosten. Im Gegenzug sollen damit über zehn Jahre 271.096 Tonnen an CO₂ eingespart werden.
Im Rahmen von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen wurden 79 Anträge mit einem finanziellen Volumen von 75,6 Millionen Euro ausgezahlt. Das Installieren von Photovoltaikanlagen wurde ebenso wie das Installieren von Ladeinfrastruktur für „alternative“ Antriebe gefördert. Von den 357 geförderten Ladestationen sollen 124 öffentlich zugänglich sein. Die Förderfähigkeit von elektrischen Ladestationen wurde um zwei Jahre verlängert, Wasserstofftankstellen und mobile Ladestationen sind zukünftig ebenfalls förderfähig.