Luxemburg 

Staat nimmt 7,2 Prozent mehr Steuern ein

Die Inflation hat im vergangenen Jahr in Luxemburg Rekordsprünge gemacht. Das wirkt sich auch aufs Steuersäckel aus. Bei einer Kostenstelle gibt es aber einen überraschenden Rückgang. 

Finanzministerium im Luxemburger Regierungsviertel: Hausherrin Yuriko Backes kann sich über Mehreinnahmen freuen

Finanzministerium im Luxemburger Regierungsviertel: Hausherrin Yuriko Backes kann sich über Mehreinnahmen freuen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Wenigstens einer hat mehr Einnahmen: Der Luxemburger Staat hat im vergangenen Jahr 7,2 Prozent mehr an Steuern eingenommen. Das berichtet die Statistikbehörde Statec am Montag. Grund sind die „Auswirkungen der hohen Inflation“ auf die Einnahmen aus Mehrwertsteuer, Sozialbeiträgen und den sogenannten Haushaltssteuern. Insgesamt betrugen die Einnahmen durch Steuern 21 Milliarden Euro. Den größten Sprung machten die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer – um zwölf Prozent stieg der Betrag im Vergleich zu 2021. 

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