Conseil économique et social

Luxemburgs Wachstum hat Schwachstellen – aber ohne geht es trotzdem nicht

Arbeitgeber und Gewerkschaften sind bei wirtschaftlichen Fragen nur selten einer Meinung. Doch in einem Punkt herrscht Einigkeit, wie ein neuer Bericht des Conseil économique et social (CES) zeigt: Das Luxemburger Wachstum hat Schwachstellen, aber ohne Wirtschaftswachstum geht es nicht.

Grafik zeigt Wachstum durch steigende Einwohner- und Arbeitnehmerzahlen, nicht durch Produktivitätszuwachs

Das starke Wachstum der Vergangenheit beruhte mehr auf dem Anstieg der Einwohner- und Arbeitnehmerzahlen als auf einem echten Produktivitätszuwachs Foto: Christian Muller

In den letzten zwanzig Jahren hat Luxemburg ein außergewöhnlich und beeindruckendes Wachstum verzeichnet, schreibt der CES in einem Bericht über die Entwicklung der Luxemburger Wirtschaft: Zwischen 2004 und 2025 stieg das reale BIP um fast 55 Prozent und die öffentlichen Einnahmen haben sich fast verdreifacht, so die betreffende Pressemitteilung zum Avis „La croissance économique au Luxembourg: passé, présent et futur“.

„Diese Dynamik ermöglichte es, den allgemeinen Lebensstandard zu verbessern, die öffentliche Infrastruktur zu stärken und ein solides Sozialsystem aufzubauen, das reichlich mit Sozialbeiträgen ausgestattet ist, die aus den Früchten des Wachstums stammen“, so der Text, der im Mai von seinen Mitgliedern einstimmig angenommen wurde, weiter. „Von diesem Wachstum haben Unternehmen, Arbeitnehmer und öffentliche Finanzen in hohem Maße profitiert.“

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