Statec

Privathaushalte erholen sich finanziell von Corona-Krise – doch Ungleichheiten vergrößern sich

Ukraine-Krieg, Inflation, Tripartite – die wirtschaftlichen Belastungen haben nach der Corona-Krise nicht abgenommen. Das nationale Statistikamt Statec hat nun erstmals Daten veröffentlicht, wie Privathaushalte die Corona-Krise finanziell verkraftet haben. Demnach sind die finanziellen Belastungen im Jahr 2021 wieder auf Vorkrisenniveau gesunken – finanzielle Ungleichheiten haben sich jedoch verstärkt.

Die finanziellen Ungleichheiten sind laut einer Umfrage des Statec in Luxemburg weiter geklommen

Die finanziellen Ungleichheiten sind laut einer Umfrage des Statec in Luxemburg weiter geklommen Foto: Lino Mirgeler/dpa

2021 ist der Anteil der Haushalte, die Schwierigkeiten hatten, finanziell über die Runden zu kommen, wieder auf das Niveau von vor der Gesundheitskrise gesunken. Das hat das nationale Statistikamt Statec in einer Umfrage über Einkommen und Lebensbedingungen der Luxemburger Haushalte ermittelt. 23,4 Prozent der befragten Haushalte haben angegeben, im Jahr 2021 finanzielle Schwierigkeiten gehabt zu haben. Während dem Höhepunkt der Corona-Pandemie im Jahr 2020 haben 26,5 Prozent angegeben, Schwierigkeiten gehabt zu haben, um über die Runden zu kommen. Im Jahr 2019 lag der Anteil bei 24,7 Prozent.

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