EU-Binnenmarkt

Nach 30 Jahren ist die Luft raus – dank Donald Trump gibt es jedoch wieder Hoffnung

In einer Welt, in der nur noch das Recht des Stärkeren zu gelten scheint, wird Europa immer mehr an den Rand gedrückt. Die eigentlich größte Stärke der Staatenunion, der Binnenmarkt, ist seit Jahrzehnten sträflichst vernachlässigt worden. Dank Donald Trump gibt es jetzt jedoch wieder Hoffnung.

Illustration: Länder diskutieren unterschiedliche Prozeduren im europäischen Binnenmarkt und widersprechen sich bei Details

Jeder will den Binnenmarkt, aber niemand will die Details: Jedes Land ist davon überzeugt, dass die eigenen Prozeduren die besten sind Foto: AFP/Belga/Hatim Kaghat

„Der Binnenmarkt ist Europas größte Stärke – ein gemeinsamer Raum mit 450 Millionen Menschen und 26 Millionen Unternehmen. Er schafft Wohlstand, schützt Bürger und Arbeitnehmer und verankert unsere Wirtschaft in einer zunehmend unsicheren Welt“, so Anne Calteux, Vertreterin der EU-Kommission, letzte Woche bei einem Rundtischgespräch in Luxemburg.

Der vor rund 30 Jahren gegründete Binnenmarkt gilt heute als der größte integrierte Wirtschaftsraum der Welt, hebt Steve Fritz vom Wirtschaftsministerium lobend hervor. „Er hat das Bruttoinlandsprodukt in der Europäischen Union um vier Prozent gesteigert.“ Gut erkennen konnte man seine wichtige Rolle an der schwachen wirtschaftlichen Situation in Großbritannien nach dem Brexit.

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