Luxemburg

Innerhalb weniger Monate haben sich die Aussichten für die Staatsfinanzen deutlich verschlechtert

Innerhalb weniger Monate hat sich die Situation der Luxemburger Staatsfinanzen deutlich verschlechtert. Hatten die langfristigen Haushaltspläne von letztem Jahr noch vorgesehen, dass der Staatshaushalt ab 2024 wieder schwarze Zahlen schreiben soll, so sind mittlerweile in all den kommenden Jahren nur noch Defizite eingeplant. Das geht aus den am Mittwoch vorgestellten Zahlen hervor.

Die Luxemburger Staatsfinanzen sind unter Druck geraten. Das hat mit den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine zu tun, aber nicht nur. Auch die steigenden Zinszahlungen, die langsamer drehende Wirtschaft und die Aussichten im Bereich der Sozialversicherungen drücken die Stimmung.

Die Luxemburger Staatsfinanzen sind unter Druck geraten. Das hat mit den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine zu tun, aber nicht nur. Auch die steigenden Zinszahlungen, die langsamer drehende Wirtschaft und die Aussichten im Bereich der Sozialversicherungen drücken die Stimmung. Foto: Reuters//Lee Jae-Won

Als der damalige Finanzminister Pierre Gramegna vor einem Jahr den geplanten Staatshaushalt für 2022 vorstellte, war das weltweite Umfeld komplett anders als heute. „Die Aussichten für die Wirtschaft und für die Staatsfinanzen sind deutlich besser als in den Vorjahren“, konnte er damals in der Chamber im Rahmen der Vorstellung des Budgets für 2022 erklären. Ab dem Jahr 2024 rechnete der Staat, dank finanzieller Überschüsse bei den Gemeinden und den Sozialversicherungen, für den Gesamtstaat wieder mit schwarzen Zahlen.

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