Volkswirtschaft

Inflation in Luxemburg stagniert bei 2,2 Prozent – Preisschub vor allem beim Diesel

Die Jahresinflation lag im August wie in den Vormonaten bei 2,2 Prozent, berichtet Statec. Teurer wurde in Luxemburg vor allem die Energie.

Wer derzeit in Luxemburg Diesel tanken muss, hat an der Zapfsäule nicht viel zu lachen

Wer derzeit in Luxemburg Diesel tanken muss, hat an der Zapfsäule nicht viel zu lachen Foto: Editpress-Archiv/Fabrizio Pizzolante

Die Inflationsrate verharrt auf einem Wert von 2,2 Prozent. Das berichtet Statec am Freitag. Damit hat sich die Teuerungsrate im Jahresverlauf seit insgesamt drei Monaten nicht verändert – im Juni und Juli wurden die Waren und Dienstleistungen in Luxemburg ebenfalls insgesamt um 2,2 Prozent teurer.

Wann fällt die Tranche?

Das ist zwar stabil, aber stetig. Der Index kletterte im August von 1.049,47 auf einen Wert von 1.054,27, also um ganze fünf Punkte. Bei 1.064,75 wird die nächste Tranche ausgelöst. Bleibt die Jahresinflation auch in den kommenden Monaten bei einem Wert um die zwei Prozent, kann das aber noch dauern. Insgesamt kletterten die Preise im August um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Größter Inflationstreiber im August war wieder einmal die Energie. Die sind 5,8 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Die Tripartite-Maßnahmen zeigen laut Statec aber Wirkung. Im Vergleich zu Juli ist der Preis für das Energie-Aggregat um zwei Prozent gesunken. Der Strompreis sinke wegen der teilweisen Übernahme der Netzkosten um ganze 13,9 Prozent, der Gaspreis um 14,3 Prozent.

Diesel fast 34 Prozent teurer als im August 2025

Heizöl und Sprit klettern dagegen eifrig weiter nach oben: Für das Mazout waren im August 5,2 Prozent mehr Euro als im Juli fällig, bei Diesel 12,3 Prozent. Der Jahresvergleich zeigt noch deutlicher auf, wie sich die Iran-Krise auf die Zapfsäulen auswirkt: „Im Jahresvergleich stieg der Preis pro Liter Diesel um 33,7 Prozent und der für Benzin um 16,1 Prozent“, schreibt Statec.

Bei anderen Waren hat Statec die saisontypischen Schwankungen festgestellt. So beispielsweise in der Kategorie „Bekleidung und Schuhe“, in der die Preise wegen des Endes des Sommerschlussverkaufs um 17,2 Prozent wachsen. Lebensmittel wurden im Jahresverlauf 1,6 Prozent teurer.

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