Nach Cyberangriff

Encevo-Kundendienste sollen „in den nächsten Tagen“ wieder zugänglich sein

Rund 150 GB an Daten wollen die Hacker abgegriffen haben

Rund 150 GB an Daten wollen die Hacker abgegriffen haben Foto: Editpress/Isabella Finzi

Das Energieunternehmen Encevo teilt am Donnerstagmorgen mit, dass es nach dem Cyberangriff vom 22./23. Juli dabei ist, alle gewohnten Dienstleistungen – also den Telefonzugang, Onlineportale und Systeme zur Verwaltung der Kundenakten – für die Kunden wiederherzustellen. Sämtliche Kundenportale sollen „in den nächsten Tagen“ wieder zugänglich sein. Kunden müssten allerdings vorerst noch mit Verzögerungen rechnen, was ihre Anfragen betrifft.

Das Unternehmen bittet seine Kundschaft zudem, sich nicht wegen der gehackten Daten mit der Encevo-Gruppe in Verbindung zu setzen. Derzeit verfüge die Encevo noch nicht über alle notwendigen Informationen, um Betroffenen ausführliche Auskünfte zu geben. Die Gruppe habe jedoch zu diesem Zweck eine Webseite eingerichtet, über die sie rezente Erkenntnisse und Entwicklungen kommuniziert. Die Webseite soll regelmäßig aktualisiert werden.

Das Unternehmen wurde nach dem Cyberangriff von der Hackergruppe „BlackCat“ erpresst. Insgesamt 150 GB Daten sollen abgegriffen worden sein. Das Unternehmen teilt auf der oben genannten Webseite jedoch mit, dass es sich gleich nach den Drohungen an die zuständigen Autoritäten gewandt hat und nicht auf die Lösegeldforderung eingeht.

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