Bancomat
Einer für alle: So funktionieren Luxemburgs neue Geldautomaten für alle Bankkarten
Kunden von Spuerkeess, BIL, BGL, Raiffeisen und Post können seit September an „Bancomat“-Terminals Geld abheben. Bis 2027 soll die Bancomat-Flotte auf 200 Geräte in Luxemburg anwachsen.
So sehen die neuen Geldautomaten in Luxemburg aus Foto: Bancomat
Mehr als 200 „Bancomat“-Geldautomaten sollen bis 2027 in Luxemburg aufgestellt werden. Das gemeinsame Netz von Spuerkeess, BIL, BGL, Raiffeisen und Post wurde am Mittwoch vorgestellt. Schritt für Schritt werden dafür Geldautomaten der Banken gegen „Bancomat“-Geräte ausgetauscht.
Ziel sei es, die flächendeckende Verfügbarkeit von Geldautomaten für die Kunden der fünf Banken zu gewährleisten. Bis 2027 sollen 94 Prozent der Bevölkerung einen Automaten des „Bancomat“-Netzes in einem Fünf-Kilometer-Radius zur Verfügung haben. Im Jahr 2023 lag diese Abdeckung bei rund 92 Prozent, hieß es in der entsprechenden Mitteilung.
„Bancomat“-Geräte sind bereits nutzbar
Seit dem 28. September können Kunden der fünf Banken die bereits aufgestellten Automaten gebührenfrei für Bargeldabhebungen nutzen. Andere Funktionen sind an den neuen Terminals bisher nicht möglich – sollen aber bald eingeführt werden. Die Geldautomaten seien in fünf Sprachen verfügbar und nach den aktuellen Sicherheitsstandards ausgerüstet, so „Bancomat“.
Die letzte Phase des Projekts ist für den Sommer 2027 geplant. Perspektivisch sollen alle Automaten der einzelnen Banken gegen „Bancomat“-Geräte ausgetauscht werden. Ursprünglich wurden die Pläne von sechs Banken mitgetragen. Schließlich zog sich die ING-Bank aus dem Projekt zurück. (tis)