Luxemburg
Das Wachstum bei den Arbeitsplätzen legt langsam wieder zu – Staat bleibt Jobmotor, Bau und Industrie schrumpfen
Die Zahl der neuen Arbeitsplätze wächst wieder schneller als vor einigen Monaten, aber dennoch weiterhin langsamer als gewohnt. Das geht aus neuen Zahlen von Statec hervor. Neue Rückgänge wurden im Bauwesen und in der Industrie gemessen.
Laut den neusten Statec-Zahlen ist weiterhin ein Großteil der neu geschaffenen Jobs auf den Staat zurückzuführen Foto: Editpress/François Aussems
„Erneut sind die Verwaltung und andere öffentliche Dienstleistungen der dynamischste Wirtschaftszweig“, was die Schaffung neuer Jobs angeht, schreibt Statec in seiner Pressemitteilung zur Entwicklung der Zahl der Beschäftigten im dritten Quartal 2025. „Die Dienstleistungen der Zentralverwaltung und die sozialen Aktivitäten ohne Unterbringung von älteren und behinderten Menschen verzeichnen das stärkste Wachstum.“
Die Zahl der Angestellten beim Staat wächst damit weiterhin deutlich stärker als die Zahl der Gehaltsempfänger im Privatsektor. Bereits im Jahr 2024 war die Entwicklung volkswirtschaftlich nicht erfreulich: Wegen der schrumpfenden Zahl der Jobs im Bauwesen hatte der Privatsektor in dem Jahr, netto, kaum neue Jobs geschaffen. Es war das schlechteste Jahr seit der Finanzkrise von vor 15 Jahren. Von 4.800 neu geschaffenen Arbeitsplätzen waren 2024 satte 4.200 auf den Staat zurückzuführen.