Olympia
Zweiter Ausfall für Gwyneth Ten Raa
Es waren bittere Momente mit einigen Tränen; nicht nur für Gwyneth Ten Raa, sondern auch für ihr Idol, die Goldfavoritin Mikaela Shiffrin: „Es ist nicht das Ende der Welt. Aber ich glaube, ich muss jetzt viel hinterfragen“, meinte die Weltcup-Rekordsiegerin im Slalom, die schon nach wenigen Toren ausschied und lange Minuten am Streckenrand hockte. Einige Stunden nach ihrem bitteren Ausscheiden im Slalom hatte sich die 16-jährige Gwyneth Ten Raa am Telefon schon wieder gefasst und bereute es nicht, in ihrem Lauf angegriffen zu haben.
Es waren bittere Momente mit einigen Tränen; nicht nur für Gwyneth Ten Raa, sondern auch für ihr Idol, die Goldfavoritin Mikaela Shiffrin: „Es ist nicht das Ende der Welt. Aber ich glaube, ich muss jetzt viel hinterfragen“, meinte die Weltcup-Rekordsiegerin im Slalom, die schon nach wenigen Toren ausschied und lange Minuten am Streckenrand hockte. Einige Stunden nach ihrem bitteren Ausscheiden im Slalom hatte sich die 16-jährige Gwyneth Ten Raa am Telefon schon wieder gefasst und bereute es nicht, in ihrem Lauf angegriffen zu haben.
Gwyneth Ten Raa blickt nach ihrem zweiten Olympia-Ausfall schon wieder nach vorne Foto: AFP/Fabrice Coffrini
Gwyneth Ten Raa erreichte hingegen die erste Zwischenzeit als 61. mit 1,72 Sekunden Rückstand und hatte sich bei der zweiten mit 2,85 Sekunden schon auf Platz 54 vorgefahren. Wenig später verpasste sie aber ein Tor deutlich. „Sie war eigentlich sehr gut unterwegs, aber schon drei Tore vorher fuhr sie zu direkt, setzte die Schwünge dadurch zu spät an. Statt einmal länger querzustellen, war sie vielleicht etwas gierig und am nächsten Tor draußen“, analysiert Gilles Osch ihren Ausfall unmittelbar vor seinem Standort. „Das tut mir enorm leid für sie, aber auch fürs Team, das in diesen Tagen alles gemacht hat, um sie gut runterzubringen. Aber so ist Ski. Und auch aus diesen Erfahrungen kann sie lernen.“