Basketball
Klosterneuburg und Liz Irthum holen sich in Österreich den Matchball
Die Saison neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Während sich Liz Irthum und Klosterneuburg am Donnerstag zum österreichischen Meister krönen können, hat es Schwester Laurie mit Heidelberg im Aufstiegs-Play-off ins Final Four geschafft.
Liz Irthum (r.) könnte am Donnerstag ihren fünften Titel in Österreich gewinnen Foto: Editpress/Gerry Schmit
Matchball gesichert: Am Sonntag gewann Klosterneuburg in der österreichischen Damenliga auch das zweite Finalspiel gegen UBI Graz. Nach dem 78:58-Auswärtssieg fehlt Liz Irthum und Co. damit nur noch ein Erfolg, um den Sack zuzumachen und sich den Meistertitel zu sichern. Eine erste Chance bietet sich am Donnerstag. Mit einem Sieg hätten die Duchesses auch die perfekte Saison gespielt, denn noch immer sind sie in dieser Spielzeit in Österreich ungeschlagen. In der zweiten Partie kam die Luxemburgerin übrigens in 18 Minuten auf drei Punkte und drei Rebounds. Irthum könnte sich ihren fünften Titel in Österreich sichern.
Nachdem in Frankreich am Wochenende Basket Landes zum dritten Mal binnen fünf Jahren den Pokal gewann, geht es bereits am Mittwoch weiter mit dem Meisterschaftshalbfinale. Hier treffen Dionne Madjo und Carolo Basket zuerst vor heimischer Kulisse auf Bourges, bevor dann am Samstag bereits das Rückspiel beim Gegner ausgetragen wird.
Eine weitere knappe Niederlage kassierte Alm Évreux in der französischen Elite 2. Das Team um Ben Kovac musste sich Nantes mit 85:89 geschlagen geben. Der Nationalspieler stand 24 Minuten auf dem Feld, in denen er zehn Punkte erzielte. Es war die dritte Niederlage in Folge, in den restlichen drei Partien geht es weiter um den Klassenerhalt, besonders am 8. Mai im Duell gegen den direkten Konkurrenten Quimper.
Grosber zur Northeastern University
In der belgisch-niederländischen BNXT-League konnte sich Aalst mit 97:85 gegen Leiden durchsetzen und damit den vierten Sieg in Serie holen. Malcolm Kreps bekam drei Minuten Einsatzzeit, in denen er jedoch keinen Korb erzielte. Damit bleibt Okapi auf dem dritten Tabellenrang.
In der zweiten deutschen Damenliga setzte sich Heidelberg in der ersten Runde des Aufstiegs-Play-off, nach dem 66:66 im Hinspiel in Osnabrück, zuhause mit 49:47 durch und hat sich damit in einem Krimi einen Platz im Final Four erkämpft, das am 9. und 10. Mai in Göttingen ausgetragen wird. Laurie Irthum stand erstmals wieder im Kader und bekam sofort wieder 17 Minuten Einsatzzeit.
Neuigkeiten gibt es auch aus den USA, wo Dorian Grosber in der nächsten Saison für die Northeastern University auflaufen wird. Sein erstes Jahr am College absolvierte er an der High Point University, kam jedoch bei keinem einzigen offiziellen Spiel zum Einsatz. Durch das sogennante Redshirt-Jahr erhält er aber die Möglichkeit, ein zusätzliches fünftes Jahr bestreiten zu können.