Fußball-Projekt

Wie FLF und SNJ ein Zeichen gegen Diskriminierung setzen

Die Luxemburger Nationalmannschaften bestehen aus Spielerinnen und Spielern unterschiedlichster kultureller Herkunft. Diese Vielfalt möchten die FLF und der SNJ nutzen, um junge Menschen nicht nur sportlich zusammenzubringen, sondern auch für Themen wie Diskriminierung, Respekt und Zusammenhalt zu sensibilisieren.

Die Jugendnationalspieler hörten zu und diskutierten

Die Jugendnationalspieler hörten zu und diskutierten Foto: SNJ

Mit der Initiative „Stell Diskriminéierung Abseits“ hat die FLF ein Projekt ins Leben gerufen, das Fußballtraining mit interaktiven Workshops verbindet. Ziel ist es, junge Fußballerinnen und Fußballer für verschiedene Formen der Diskriminierung zu sensibilisieren und gleichzeitig Werte wie Fair Play, gegenseitigen Respekt und Inklusion zu stärken. Entwickelt wurde das Programm gemeinsam mit dem „Service national de la jeunesse“ (SNJ) im Rahmen des nationalen Aktionsplans der Regierung gegen Diskriminierung.

Ausgangspunkt war eine Studie, die zu dem Ergebnis kam, dass Rassismus und Diskriminierung in Luxemburg weiterhin weit verbreitet und strukturell verankert sind. Anstatt das Thema ausschließlich im Klassenzimmer zu behandeln, entschied sich die FLF bewusst für den Fußballplatz als Lernort.

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