Nationalmannschaft
Zwischen Müdigkeit und Vorfreude: Sébastien Thill vor seinem 50. Länderspiel
Das neue Nations-League-Fenster bringt Luxemburg an die Belastungsgrenze. Verletzungen und Sperren erschweren die Aufgabe zusätzlich, doch Sébastien Thill sieht den Zusammenhalt als große Stärke der „Roten Löwen“.
Sébastien Thill spricht vom Stolz, das Trikot tragen zu dürfen Foto: sportspress.lu/Christian Palmisano
Vier Länderspiele innerhalb von zwei Wochen – das neue Nations-League-Fenster ist nicht nur körperlich fordernd, sondern auch eine mental anstrengende Angelegenheit. Sébastien Thill hat in seinen elf Jahren Nationalmannschaft zwar etliche Reisen in ferne Staaten miterlebt, das aktuelle Tempo mit viel Druck und wenig Regeneration stellt dagegen auch für die erfahrenen Nationalspieler eine neue Herausforderung dar. Trotz der Rückschläge der letzten Tage, etwa Verletzungspech und Sperren, bleibt die Mannschaft nicht nur geschlossen, sondern optimistisch: „Wir gehen in jedes Spiel, um zu gewinnen. Daran hat sich nichts geändert. Die Stimmung ist nach wie vor gut.“
Damit es so bleibt, müssen die Älteren Verantwortung übernehmen und in den richtigen Momenten die passenden Worte finden. „Ich glaube, dass ich jetzt der Drittälteste bin“, sagt der 32-Jährige, der im Sommer nach Differdingen gewechselt ist. „Aber Laurent (Jans) ist ja auch noch immer da.“ Neben Jans nannte er Anthony Moris, Florian Bohnert, Marvin Martins und Enes Mahmutovic als weitere erfahrene Spieler.