Nations League gegen Bulgarien

Angeschlagen, aber nicht erledigt: Luxemburg will als „Einheit“ auftreten

Zwei Niederlagen in Folge gegen Island und Estland haben die Ambitionen der FLF-Auswahl in der Nations League drastisch verändert. Luxemburg kann jedoch weiterhin um Platz zwei mitspielen und sich am Dienstagabend gegen Bulgarien vor eigenem Publikum selbst rehabilitieren.

Dirk Carlson und seine Teamkollegen wollen die Revanche der Bulgaren nicht zulassen

Dirk Carlson und seine Teamkollegen wollen die Revanche der Bulgaren nicht zulassen Foto: sportspress.lu/Christian Palmisano

Die Nachteile des neuen Nations-League-Programmformats wurden Luxemburg in den vergangenen Tagen brutal aufgezeigt. Am ersten Spieltag konnte sich die FLF-Auswahl noch über die Tabellenführung freuen, drei Spieltage und noch mehr Ausfälle später ist die Ausgangslage eine ganz andere. Die Mannschaft von Nationaltrainer Jeff Strasser steht nur noch auf Platz drei und musste gegen Island (0:3) und Estland (0:1) bittere Niederlagen einstecken.

Auf diesem Weg fielen zudem Führungsspieler wie Danel Sinani, Laurent Jans und Leandro Barreiro aus. Mathias Olesen hatte nicht genug Zeit, um seinen physischen Rückstand nach seiner Verletzungspause aufzuholen. Es wurde deutlich, was man schon erahnen konnte: Für eine kleine Nation wie Luxemburg kann sich dieses neue Programmformat als tödlich erweisen. Jeff Strasser kritisierte am Montag noch einmal dieses Programm: „Viele Mannschaften sind mit dem gleichen Problem konfrontiert. Es ist bis 2030 so vorgesehen, aber vielleicht sollte man am Ende dieser Nations League ein Fazit ziehen“.

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