Internationaler Tag des Frauensports
Warum Weltfußballerin Aitana Bonmati keine Angst davor hat, ein Vorbild zu sein
Um ihren Hals baumelt eine diskrete Goldkette, sie trägt einen hellblauen Sportanzug. Aitana Bonmati, spanische Fußballnationalspielerin, ist seit einer Woche um eine Trophäe reicher und trotzdem gewohnt bodenständig. Wie sie mit ihrem Status als beste Sportlerin der Welt umgeht und warum sie stolz darauf ist, Kinder zu inspirieren, erzählte sie in einem Zoom-Interview.
Dreimal in Folge wurde Aitana Bonmati sowohl mit dem Ballon d’Or als auch als FIFA-Weltfussballerin ausgezeichnet. Satt ist sie aber noch nicht. Foto: AFP
2025 war ein Jahr der Höhen und Tiefen für die erfolgreichste Fußballerin der Welt. Erst drohte Aitana Bonmati die Europameisterschaft wegen einer viralen Meningistis zu verpassen, dann brach sich die Mittelfeldspielerin im November das linke Wadenbein während eines Trainingslagers mit der spanischen Nationalmannschaft. Doch die 28-jährige Filigrantechnikerin des FC Barcelona will ein weiteres Mal stärker auf den Fußballplatz zurückkehren.
Die Hälfte der prognostizierten fünf Monate Verletzungspause ist um. Ob sie in zwei Monaten tatsächlich reif für das Comeback sein wird, darauf wollte sie sich am Montag bei einem Zoom-Interviewtermin noch nicht festlegen. „Das sind Dinge, die in einer Sportlerkarriere vorkommen können. Ich sehe es nicht als Katastrophe, sondern als Erleichterung. Ich war immer die Spielerin mit den meisten Einsätzen. Gerade profitiere ich von mehr Freizeit, als ich es zuletzt gewohnt war.“ Zudem belegt sie derzeit Englisch-Kurse und hat sich ihrem Interesse für den Zweiten Weltkrieg widmen können.