Enovos League

Walferdingen sichert seinen Play-off-Platz

Im Fall einer Niederlage hätte die Résidence nochmals zittern müssen. Doch mit einem deutlichen 102:72-Sieg gegen ein stark dezimiertes Escher Team, das ohne vier Stammspieler auskommen musste, sicherte sich Walferdingen sein Ticket für die Play-offs.

Marvin Saldana beim Fußballspiel gegen Esch, Chance zur Leistungsbewertung auf dem Spielfeld

Marvin Saldana erhielt gegen Esch die Chance, sich zu beweisen Foto: Editpress/Fernand Konnen

„Zuletzt haben wir viele Spiele verloren, deshalb war es wichtig, dass wir gegen Esch gewinnen konnten, um uns einen Play-off-Platz zu sichern. Dass Esch viele Ausfälle hatte, hat uns die Sache sicherlich erleichtert. Die Team-Chemie stimmt. Wir halten zusammen. Jetzt gilt es, weiter hart zu trainieren, um für das Viertelfinale der Meisterschaft bereit zu sein“, erklärte ein erleichterter Victor Shungu Bonga.

Die Escher, die ohne die verletzten Rugg, Hicks, Ramos und Monteiro antraten, hatten nichts zu verlieren. Nach einem ausgeglichenen Auftakt (10:8) sorgten die Gastgeber mit einem 14:0-Lauf frühzeitig für klare Verhältnisse (24:8, 6‘). Bei der Heimmannschaft bewies vor allem ein Mann ein sicheres Händchen: Brendan Bailey hatte nach sechs Minuten bereits 20 Punkte auf seinem Konto, dabei hatte er eine perfekte Bilanz aus der Distanz aufzuweisen (4/4). Walferdingen ging mit einem Polster von zwölf Punkten in die erste Viertelpause, schaltete dann aber einen Gang zurück, während die Escher Paroli boten und Einsatz zeigten: Nelson, Ceman, Cornu und Co. kämpften sich auf vier Zähler heran (36:32). Die Gäste blieben vorerst hartnäckig.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Gastgeber jedoch keinen Zweifel mehr an ihrer Überlegenheit aufkommen. Unter dem Impuls von Schomer und Bailey wurde die 20-Punkte-Marke schnell überschritten, sodass die definitive Vorentscheidung schnell gefallen war. Bei Walferdingen konnten in der Folge die jungen Spieler Minuten sammeln: Victor Shungu Bonga und Marvin Saldana nutzten ihre Chance, um ihr Können unter Beweis zu stellen. „Victor hat wohl sein bestes Spiel in der ersten Mannschaft gezeigt. Er hat diese Saison einen großen Schritt nach vorne gemacht und erhält das Vertrauen des Trainers. Ich freue mich jedenfalls für die jungen Spieler. Sie können, von der Bank kommend, wichtige Impulse setzen und uns helfen“, erklärte Oliver Vujakovic, der nach dem Erreichen der Play-offs den Blick nach vorne richtet. „Wir wollen die Energie jetzt mit in die Spiele gegen Kordall und Mamer nehmen: Es ist wichtig, im Rhythmus zu bleiben“, so der Walferdinger Kapitän, der betonte, dass man trotz fünf Niederlagen in Folge den Kopf nicht hängen ließ.

Escher Verletzungssorgen

Für die Escher war nach Spielschluss das Resultat zweitrangig: „Das Ziel war, so lange wie möglich im Spiel zu bleiben. Wir haben eine gute erste Hälfte gezeigt. Es ist klar, dass wir mit vier verletzten Spielern auf der Bank nicht viele Auswechselmöglichkeiten hatten. Für uns gilt es unbedingt, das Spiel gegen die Musel Pikes am kommenden Wochenende zu gewinnen, um uns die beste Ausgangsposition für die Play-offs zu verschaffen“, so der Trainer der Escher, Franck Mériguet, der hofft, mit weniger Verletzungssorgen in die kommenden Begegnungen gehen zu können. „Jeffry (Monteiro) fällt länger aus, aber ich hoffe, dass Jordan (Hicks), Clancy (Rugg) und Denilson (Ramos) am kommenden Samstag wieder dabei sind. Es ist schwierig, eine genaue Prognose zu wagen, denn es stehen noch medizinische Untersuchungen Anfang der Woche an.“

Statistik

„T“-Bestnote: Victor Shungu Bonga (Résidence Walferdingen)
Viertel: 32:20, 23:26, 31:10, 16:16
Walferdingen: Bailey 27, Slajchert 19, Shungu Bonga 15, Schomer 12, Saldana 12, Vranjes 9, Vujakovic 8, Jarnjak 0, Lukic 0
Esch: Nelson 16, Ceman 14, Jesus Frederico 13, Cornu 10, Thill 10, Mendes 4, Stankovic 3, Pereira Furtado 2
Schiedsrichter: Dotsenko/Glod/Pesche
Zuschauer: 100 zahlende

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