Tischtennis
Vizeweltmeister Japan stoppt Luxemburg im WM-Achtelfinale
Am Dienstagabend hatte sich das Team Lëtzebuerg der Damen mit einem spektakulären 3:2-Sieg gegen Brasilien, die Nummer zehn der Welt, für das Achtelfinale bei den Mannschafts-Weltmeisterschaften in London qualifiziert. Dem FLTT-Quartett blieb keine Zeit zum Feiern, da es bereits am Mittwochvormittag mit der Begegnung gegen Japan weiterging. Gegen den Vizeweltmeister gab es die erwartete 0:3-Niederlage, welche die fantastische Vorstellung der Luxemburgerinnen beim Saisonhöhepunkt keineswegs trüben konnte.
Ni Xia Lian blickt zufrieden auf die WM zurück Foto: WTT
Am Vortag war es Sarah De Nutte vorbehalten, den entscheidenden Punkt beim Spielstand von 2:2 gegen Giulia Takahashi einzufahren und damit gegen Brasilien erfolgreich Revanche zu nehmen für die 2:3-Niederlage bei der WM 2024 im südkoreanischen Busan. Genau 13 Stunden und 45 Minuten nach der Verwandlung ihres Matchballs stand für De Nutte die nächste Herausforderung an. Die Landesmeisterin bekam es im Auftaktmatch gegen Japan mit Miwa Harimoto zu tun, der Schwester des 22-jährigen Tomokazu Harimoto, der in der Weltrangliste der Herren Position drei einnimmt. Die 17-jährige Japanerin ihrerseits hat sich bereits bis auf Platz fünf der internationalen Hierarchie vorgearbeitet. Mit ihrem Hochgeschwindigkeits-Tischtennis setzte die Japanerin De Nutte von Beginn an unter Druck. Beim Stand von 5:10 wehrte die Luxemburgerin drei Satzbälle ab, konnte den Verlust des ersten Durchgang jedoch nicht vermeiden. Mit ihren präzis platzierten und mit viel Drall geschlagenen Bällen eilte Harimoto zum ersten Punktgewinn für Japan.