Para-radsport
Ein Projekt im Aufbau mit der Expertise vom Fachverband
In Luxemburg befindet sich der Para-Radsport aktuell in einer Phase des strukturellen Aufbaus und der zunehmenden Professionalisierung. Neue Projekte, internationale Trainingslehrgänge und erste nationale Titelkämpfe tragen dazu bei, den Sport nachhaltig zu verankern und den Sportlern bessere Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.
Paul Kremer, Amsal Redzepovic und Carlos Neves nahmen am Wochenende am Weltcup in Belgien teil Foto: LPC
Seit Mitte März ist der nationale Radsportverband FSCL nicht nur Mitglied im COSL, sondern auch im luxemburgischen paralympischen Komitee (LPC). Auf den ersten Blick mag das etwas ungewöhnlich erscheinen, ist aber angesichts der internationalen Verbindungen durchaus logisch. Para-Cycling ist nämlich eine der Radsportdisziplinen innerhalb des Weltverbandes UCI. Die FSCL hat laut ihren Statuten den Auftrag, auch diese Disziplin abzudecken. „Deswegen war dies jetzt ebenfalls ein logischer Schritt“, erklärt Florian Salzinger, administrativer Direktor des Verbandes, diese Vorgehensweise. „Für uns ist dies ein klares Zeichen, dass wir zu unserem Engagement, das nun institutionalisiert wird, auch stehen.“