Basketball
Verbesserte Düdelinger drehen Spiel gegen Racing
Der T71 Düdelingen hat dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang das Spiel bei Aufsteiger Racing doch noch gewonnen und behält den vierten Platz in Reichweite, während den Gastgebern nach der zweiten bitteren Heimpleite in Folge der Gang in die Abstiegsgruppe droht.
Jimmie Taylor erzielte 21 Punkte Foto: Editpress/Jeff Lahr
Racing-Spieler Steve Lanners legt daher den Fokus auf die eigenen Ergebnisse: „Wir können uns ausrechnen, dass schon einiges bei der Konkurrenz schiefgehen müsste, sodass wir weiterhin von Spiel zu Spiel schauen sollten, um möglichst viele Siege mitzunehmen.“
Nach einer ersten deutlicheren Racing-Führung (14:6, 4.) konnten die Düdelinger noch prompt reagieren (20:23, 10.), bevor die Umstände für die Gäste im zweiten Viertel schwieriger wurden. US-Spieler Maurice Calloo, der mit zehn persönlichen Punkten gut aufgelegt war, leistete sich sein drittes Foul bereits zu Anfang des zweiten Viertels und musste runter, während die Hauptstädter mit einem ersten 10:0-Lauf auftrumpften (32:25, 14.). Ivan Delgado ereilte wenig später das gleiche Schicksal und da beim T71 die Ersatzspieler ungewöhnlich nervös agierten, bekamen die Hausherren definitiv Oberwasser. Der Racing fing immer wieder die gegnerischen Angriffe ab, und dank Antunio Bivins und Max Hilger sowie etlicher Fastbreaks und eines weiteren 12:0-Runs war der deutliche Abstand geschafft (44:29, 19.).
T71-Kapitän Christopher Jack war logischerweise unzufrieden mit dieser Phase: „Wir haben offensiv nichts auf die Reihe bekommen und die schlechte Trefferquote hat zu Kontern eingeladen, sodass es gleichzeitig defensiv schlecht war. In den Kabinen mussten wir uns eingestehen, dass das nicht reichen wird“, erklärte der Düdelinger die deutliche Reaktion seines Teams.
Als Team die richtigen Entscheidungen getroffen
Jimmie Taylor, der in der ersten Hälfte unauffällig geblieben war, nutzte das schnellere Spiel seines Teams und reduzierte mit zwölf persönlichen Punkten in Folge zügig den Rückstand (52:45, 23.). Aufgrund der höheren Fehlerquote des Racing gingen die Gäste durch Ivan Delgado sogar bereits im dritten Viertel kurzzeitig in Führung (55:56, 28.), doch in der nervösen und umkämpften Begegnung wollte sich kein Sieger herauskristallisieren. So verteidigte der Racing lange eine geringe Führung, bevor Ivan Delgado und Christopher Jack in der Schlussminute an der Freiwurflinie die Nerven behielten.
Steve Lanners schilderte die Niederlage folgendermaßen: „Das dritte Viertel war fatal, da wir weder der Düdelinger Intensität noch der Zonenverteidigung Herr wurden und unsere Geschwindigkeit nicht mehr ausspielen konnten. Am Ende verlierst du ein enges Spiel, das du auch hättest gewinnen können.“ Christopher Jack war hingegen stolz auf sein Team: „Es ist nicht immer einfach, ein Spiel nach schlechten Phasen noch zu gewinnen, aber wir haben als Team zusammengehalten und in der Schlussphase die richtigen Entscheidungen getroffen.“
Statistik
„T“-Bestnote: Ivan Delgado (T71 Düdelingen)
Viertel: 20:23, 27:10, 17:23, 17:31
Racing: Bivins 32, Hilger 12, Temple 10, Whitfield 10, Lanners 7, Keller 4, Caruso 3,
Bouttet 3, Soragna 0, Loncaric 0
T71: Taylor 21, Delgado 20, Calloo 16, Kalmes 12, Stephens 8, Jack 7, Grün 3, Malesevic 0, Reisdorffer 0, Agbodenou 0
Schiedsrichter: Muho/Kerschen/Bleser
Zuschauer: 125 zahlende