Abstiegsnot

Torlos in die Relegation: Mamer und Canach vergeben ihre letzte Chance

Sowohl Mamer als auch Canach hatten die rechnerische Möglichkeit, den direkten Klassenerhalt zu schaffen. Das 0:0 am letzten Spieltag arrangierte letztlich niemanden: Mamer blieb in der roten Zone stecken, während Canach noch im Schlussspurt von Hesperingen überholt wurde. So geht es für beide nächste Woche mit einem Schicksalsspiel weiter.

Canach Stadtansicht mit Wolkenhimmel symbolisiert eine herausfordernde Woche voller Aufgaben und Belastungen

Canach hat noch eine schwere Woche vor der Brust Foto: Editpress/Jeff Lahr

Canach hätte das 0:0 reichen können. Jedoch gab es im Fernduell in einer verrückten Schlussphase in Petingen dieses 3:2 für Hesperingen, das alle Pläne zunichte machte. Dabei hatte die Fragoso-Elf die erste Hälfte klar dominiert, wie Mamer-Kapitän Jager zugab: „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gelitten. Mit einem Unentschieden sind wir eigentlich gut bedient.“

Anders sah es jedoch Mamer-Trainer Herinckx, der der Auffassung war, Canach habe bewusst auf ein Unentschieden gespielt. „Leider haben sie es hinbekommen. Wir hatten Gelegenheiten vor dem Tor, die wir nicht verwerten konnten. Ein Problem, das sich durch unsere gesamte Saison zog.“ Mamer muss nun im Relegationsspiel ran: Am 31. Mai geht es in Ettelbrück gegen Wiltz um den Klassenerhalt.

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