BGL Ligue

Swift Hesperingen hofft auf Ruhe

Transfersperren, ausstehende Gehaltszahlungen, Handgreiflichkeiten: Der Swift Hesperingen durchlebte ein Jahr voller Skandale. Sportlich kann es nur ein Ziel geben: die Saison irgendwie zu Ende zu bringen.

Portrait von Geordan Dupire, stark und entschlossen, als Symbol für Rückhalt und Unterstützung im Team.

Starker Rückhalt: Geordan Dupire Foto: Editpress/Gerrry Schmit

Ausgangslage: Der Swift Hesperingen erlebte 2025 die turbulenteste Zeit seiner Vereinsgeschichte. Ausstehende Gehaltszahlungen waren die Wurzel allen Übels. Diese führten zu Transfersperren im vergangenen Frühjahr und jetzt wieder im Winter. 14 Klagen liegen der UEFA aktuell vor. In der kurzen Zeit ohne Transfersperre bastelte sich der Swift im Sommer einen komplett neuen Kader zusammen, mit dem der neue Trainer Hakim Menaï erstaunliche Resultate erzielte. Doch die Ruhe hielt nicht lange an. Ende Oktober gipfelten die anhaltenden Spannungen zwischen Menaï und Sportdirektor Ebrahim Bouazzati in einer Schlägerei. Beide wurden postwendend entlassen. Mit Salem El Foukhari übernahm ein neuer, bis dato unbekannter Trainer die Mannschaft. Nach der Hinrunde steht Hesperingen trotzdem auf einem versöhnlichen neunten Platz. In der Vorbereitung auf die Rückrunde hatte El Foukhari einen besonderen Blick auf den Nachwuchs: „Wir haben angefangen, neue Jugendspieler einzubauen. Zudem stand die taktische und athletische Weiterentwicklung im Vordergrund. Wir haben viele Spieler im Kader, die lange ohne Verein waren. Die fehlende Kondition haben diese vor allem in der Schlussphase der Hinrunde gemerkt. Diesen Rückstand mussten wir aufholen“, so der neue Mann. Der 50-Jährige freut sich darüber, trotz der Probleme im Verein eine intakte Mannschaft zu haben: „Jeder ist bei der Sache. Die Spieler werden alle pünktlich bezahlt, das hilft natürlich auch.“

Transfers: Personell nachgelegt werden konnte wegen der Transfersperre bekanntlich nicht. Stürmer Loïck Lespinasse und Offensivmann Gaël Nsombi haben den Verein im Winter verlassen. „Wir hätten gerne zwei Spieler geholt, aber das war leider nicht möglich“, bedauert El Foukhari.

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