Walfer Vollekslaf

Sven Remakel der schnellste von 854, Zsanett Moczo Erste bei den Damen

Manchmal braucht es ein wenig Glück – oder eine Unachtsamkeit des Favoriten: Yonas Kinde sah nach fünf Kilometern wie der sichere Titelverteidiger des „Walfer Vollekslaf“ aus, doch dann bog der 44-Jährige falsch ab. Nutznießer war Sven Remakel, der sich in 38:58 Minuten durchsetzte. Schnellste Frau am Sonntagmorgen war Zsanett Moczo.

3.100 Läufer hatten sich für den diesjährigen „Walfer Vollekslaf“ eingeschrieben

3.100 Läufer hatten sich für den diesjährigen „Walfer Vollekslaf“ eingeschrieben Foto: Roland Muller/Walfer Fotofrënn

Es war der Beweis, dass selbst Olympia-Teilnehmern noch Fehler unterlaufen können: Yonas Kinde war auf dem guten (und schnellen) Weg, seinen Titel in Walferdingen zu verteidigen. Doch in Steinsel, direkt vor der „Mëllerefer Stuff“, der Schock: Der Favorit war den Leadern der halben Distanz, des 5-km-Joggings, auf den Fersen und hatte die Trennung beider Strecken verpasst. Nach 17:33 Minuten staunten die Organisatoren daher nicht schlecht, als Kinde bereits über die Ziellinie gelaufen war – doch nur fünf Kilometer abgespult hatte. Präsidentin Marianne Dondelinger erklärte: „Die beiden Distanzen trennen sich eben an diesen Punkt. Yonas Kinde ist hinter den Ersten des Fünf-Kilometer-Laufs hinterhergelaufen und hatte selbst die Fahrräder aus den Augen verloren, welche die Führenden ins Ziel begleiten. Es war nicht unser Fehler. Wir haben ihm einen kleinen Trostpreis überreicht.“

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren
Zu viele Vs: Fans von Deniz Undav, Kai Havertz und Alexander Pavlovic hatten plötzlich ein Problem
Live

Tageblatt-WM-Blog

Schlechte Nachrichten für Havertz-Fans: Dem DFB geht das „V“ aus