Radsport

Strade Bianche: Pogacar und der Triumph der Langeweile

Einfach immer weiter: Tadej Pogacar fährt bei den Strade Bianche die Konkurrenz in Grund und Boden. Doch ausgerechnet ein 19-Jähriger macht Hoffnung auf spannendere Zeiten.

Tadej Pogacar führt das Strade Bianche Radrennen am Samstag souverän auf den Schotterstraßen an

Tadej Pogacar dominierte die Strade Bianche am Samstag nach Belieben Foto: AFP/Marco Bertorello

Es sind Worte, die die nahezu chancenlose Konkurrenz von Tadej Pogacar eigentlich gar nicht hören möchte. „Tadej ist stärker als je zuvor, er wird immer besser. Er überrascht uns immer wieder“, sagte Mauro Gianetti nach dem historischen vierten Triumph Pogacars beim Schotter-Spektakel Strade Bianche.

Zugegebenermaßen ist Gianetti nicht unbedingt neutral, schließlich ist er der Teamchef des überragenden Slowenen. Doch was Pogacar auf den staubigen Pisten der Toskana veranstaltete, kann bei der lediglich um Platz zwei fahrenden Konkurrenz nur für Ernüchterung und bei Fans für Langeweile sorgen. Allein Frankreichs Wunderknabe Paul Seixas konnte Pogacar bei dessen Attacke rund 80 Kilometer vor dem Ziel kurz folgen, doch dann musste auch der 19-Jährige erst einmal Luft holen und sich zurückfallen lassen.

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