Basketball

Steinsel-Trainer Louvrier: „Der Halbfinaleinzug wäre außergewöhnlich“

Alzette-Derby, Teil drei: Im nationalen Herrenbasketball geht nur eine einzige Viertelfinalserie über die volle Distanz von drei Spielen. Außenseiter Steinsel, der die reguläre Saison auf Platz sieben abschließen konnte, hat der Résidence Walferdingen bisher alles abverlangt und hat am Samstag eigentlich rein gar nichts zu verlieren.

Amicale-Coach Etienne Louvrier und sein junger Kader können im dritten Viertelfinalspiel gegen Walferdingen ohne großen Druck aufspielen

Amicale-Coach Etienne Louvrier und sein junger Kader können im dritten Viertelfinalspiel gegen Walferdingen ohne großen Druck aufspielen Foto: Le Quotidien/Luis Mangorrinha

Die Zielsetzung von Amicale-Coach Etienne Louvrier war im Vorfeld der Saison klar und deutlich formuliert: „Für uns wird es ausschließlich um den Klassenerhalt gehen“, betonte der Belgier, der sich bewusst war, dass auf seinen jungen Kader in einer ausgeglichenen Liga auch große Herausforderungen warten würden. Und so war der Trainer auch keinesfalls von den vielen „ups and downs“ überrascht, die seine Mannschaft in der Spielzeit 2021/22 bisher durchlebt hat. Vor allem der Beginn der Saison war für Steinsel alles andere als einfach, sieben von acht Begegnungen gingen verloren, davon gleich die ersten fünf: Ein Fehlstart, wie man ihn nur noch schwer kompensieren kann. Doch die Amicale meldete sich eindrucksvoll zurück, gewann acht der folgenden neun Partien, rollte das Feld von hinten auf und machte die Play-off-Qualifikation und somit auch den sicheren Klassenerhalt doch noch perfekt. „Mission accomplie“ demnach und so wundert es auch nicht, dass Etienne Louvrier zugibt, dass er mit den Resultaten bisher eigentlich auch voll und ganz zufrieden ist.

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