Luxemburger im Ausland

St. Pauli sendet Lebenszeichen: Sinani trifft vom Punkt

Viertes Saisontor für Danel Sinani in der Bundesliga. Der Luxemburger Stürmer verhalf St. Pauli am Samstag zu einem unheimlich wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt.

Fußballspieler erzielt Tor gegen Augsburg, das nicht zum Sieg reichte, Bundesliga-Spiel Szene

Vergangene Woche reichte sein Tor gegen Augsburg nicht zum Sieg AFP

„Der Jubel nach dem erlösenden Schlusspfiff war wohl bis auf die benachbarte Reeperbahn zu hören, Spieler und Fans des FC St. Pauli lagen sich überglücklich in den Armen: Der Kiezklub hat im Bundesliga-Abstiegskampf ein Lebenszeichen gesendet und seinen ersten Dreier in diesem Kalenderjahr eingefahren“, schrieb der deutsche Sportinformationsdienst SID nach Spielende. Mittendrin: Danel Sinani. Der Luxemburger Stürmer verwandelte in der 55. den Handelfmeter gegen Champions-League-Anwärter VfB Stuttgart.

Die Freude beim 28-Jährigen, dessen Treffer vergangene Woche nicht zum Sieg gereicht hatte, war dementsprechend riesig: „Unglaublich! Wir haben lange dafür gearbeitet, um solche Siege zu feiern“, sagte der Torschütze im Interview mit dem NDR. „Es gibt aber noch viele Spiele zu absolvieren. Von daher war jetzt nur ein kleiner Schritt nach vorne. Wenn jeder für den anderen kämpft, kommt der Spaß zurück auf den Platz. Jeder hat sich reingeworfen, das war unglaublich.“

In der Startelf: In der saudischen Pro League trennten sich Al-Khaleej und Al-Tawoon 1:1 unentschieden. Anthony Moris hütete wie gewohnt das Tor des Tabellenneunten. 90 Minuten zwischen den Pfosten stand auch der Gladbacher Tiago Pereira: Er konnte das 0:1 in der Regionalliga gegen SSVg Velbert nicht verhindern.

Balsam für die Seele dürfte das 0:0 von Schlusslicht Bastia gegen den Zweiten der Ligue 2, Stade Reims, gewesen sein. Florian Bohnert spielte durch. Bastia darf noch immer auf den Klassenerhalt hoffen. In Albanien stand bereits der fünfte Spieltag des Kalenderjahres auf dem Programm. Eric Veiga und Flamurtari rutschten durch das 0:1 gegen Egnatia weiter in der Tabelle nach unten (10.). Er wurde in der 85. ausgewechselt.

Weiter auf Kurs sind Laurent Jans und der SK Beveren. Am Sonntagnachmittag gab es in der zweiten belgischen Liga ein 2:0 gegen Lommel. Mathias Olesen feierte sein Debüt für den Grazer AK. In Überzahl gab es ein 2:2 gegen Wolfsberg.

Greuther-Fürth-Neuzugang Aiman Dardari erlebte ein spektakuläres Duell in der 2. Bundesliga, bei dem er laut kicker „völlig verunsichert“ wirkte. Gegen Magdeburg, wo der verletzte Eldin Dzogovic weiterhin fehlt, gab es eine 4:5-Niederlage. Dardari bestritt 37 Minuten, wurde dann ausgewechselt.

Eingewechselt: Einen Kurzeinsatz und drei Punkte gab es für Waldhof-Mannheim-Neuzugang Vincent Thill. Das Team von Luc Holtz besiegte Abstiegskandidat Ulm in der dritten Liga mit 2:1. Mirza Mustafic kam bei Bali United (Indonesien) in der letzten halben Stunde auf den Platz. Es reichte nicht, um das 1:3 gegen Persebaya zu verhindern.

Auf der Bank: Lucas Fox ist bei Regionalligist Bocholt nicht mehr die Nummer eins. Beim 0:3 gegen Düsseldorf II schaute er zu. Erneut kam auch Enes Mahmutovic bei NAC Breda (17.) nicht über die Reservistenrolle hinaus. Seine Kollegen kassierten ohne ihn eine 0:2-Pleite gegen Excelsior Rotterdam. Innenverteidiger Seid Korac saß bei Venezia 90 Minuten auf der Bank: Der Leader gewann das Topspiel gegen den Zweiten Frosinone 2:1.

Nach Redaktionsschluss: Zu später Stunde trafen Leandro Barreiro und Benfica am Sonntagabend auf Alverca. Ebenfalls erst am Sonntagabend trat FLF-Kapitänin Laura Miller in der Frauen-Bundesliga mit dem FC Nürnberg (10.) gegen Hoffenheim (6.) an. Am Montag ist Tomas Moreira mit der zweiten Mannschaft von Benfica bei Portimonense SC gefordert. Gleiches gilt für Sébastien Thill und den polnischen Zweitligisten Stal Rzeszow: Der Tabellenfünfte ist bei Chrobry Glogow zu Gast.

In d er Vorbereitung: Der SKN St. Pölten und Dirk Carlson starten am 20. Februar in die Rückrunde. Edvin Muratovic, Neuzugang bei den Litauern des FK Panevezys, hofft auf einen Stammplatz: Los geht es am 16. Februar mit dem Supercup. Christopher Martins und Spartak Moskau müssen sich noch bis zum 1. März gedulden.

Auf Vereinssuche: Am Freitag beendete Winterthur das Rätselraten um Marvin Martins. Der Vertrag mit dem Verteidiger wurde nach sechs Monaten aufgelöst. Mica Pinto, Vahid Selimovic und Olivier Thill sind derweil immer noch auf Vereinssuche.

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