Volleyball

Mamer Form wieder ansteigend

Am letzten Spieltag der regulären Saison war in der Volleyball-Meisterschaft kaum noch mit Veränderungen zu rechnen. Die Teilnehmer am Play-off standen fest. Nur bei den Damen durften sich noch Steinfort und Walferdingen theoretische Hoffnungen auf eine Verbesserung in der Tabelle machen.

Fußballspiel: Mamer gewinnt deutlich mit 3:0 gegen Walferdingen, Tore und jubelnde Spieler auf dem Spielfeld

Mamer setzte sich mit 3:0 gegen Walferdingen durch Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Das Spiel zwischen Walferdingen und Mamer begann mit einer halben Stunde Verspätung, bedingt durch die vorherigen Partien. Mamer spielte erneut ohne die verletzte Alyssia Ballenger, derweil bei Walferdingen Polinha Pitou, Ashley Fantazia sowie die beiden Neuverpflichtungen Fanny Riblet und Felicia Menara fehlten.

Walferdingen wollte die Hoffnung auf eine Verbesserung der Tabellensituation aufrechterhalten, während Mamer nach der Niederlage gegen die Gym wieder auf die Siegerstraße zurückkehren wollte. Von Anfang an schenkten sich also beide Teams rein gar nichts, es wurde um jeden Punkt gekämpft und somit verlief das Spiel auf Augenhöhe, bis 9:9. Dann gelang Mamer ein Mini-Break, das man kurze Zeit später ausbaute (16:11). Eine erste Auszeit brachte keinen Erfolg für Walferdingen. Bei Mamer verteilte die Zuspielerin Julie Teso ihre Bälle unter allen Angreiferinnen und diese konnten sich fast immer durchsetzen. Vor allem Hana Cubonova hatte einen guten Lauf und erspielte allein sechs Punkte für ihr Team. Auch eine zweite Auszeit brachte wenig. Mamer führte mittlerweile mit 19:12. Walferdingen hatte zu diesem Zeitpunkt nur wenig zu bestellen und der Gegner brauchte nur Fehler zu vermeiden. Mit 25:17 ging der erste Satz an den Gast.

Beide Trainer vertrauten weiterhin ihren Anfangsformationen. Diesmal konnte Mamer sich früher leicht absetzen (11:7). Der Walferdinger Coach Lolo Van Elslande nahm eine Auszeit, um die Aufschlagserie der jungen Ina Sitar zu brechen. Mamer versuchte nur noch, den Gegner auf Distanz zu halten. Es schlichen sich nun auch immer mehr leichte Fehler und unglückliche Aktionen ins Spiel von Tarantini und Co. und somit hatte Mamer leichtes Spiel. Inzwischen schien kaum noch eine Walferdinger Spielerin dran zu glauben, ein positives Resultat zu erreichen. Auch die Wechsel von Joanna Junker für Marie Schaack und Giorgia Vaccino für Louise Narbonne brachten keinen Umschwung. Mit 25:16 ging auch dieser Satz an den amtierenden Meister.

Wiedersehen im Halbfinale

Weiterhin ohne Wechsel in den Startformationen ging es in den dritten Satz. Diesmal erwischte Walferdingen den besseren Start (8:4). Schnell hob sich wieder die Stimmung beim Gastgeber und der Mamer Coach Ivo Iliev sah sich gezwungen, seinerseits die erste Auszeit im Spiel zu nehmen. Er fand wohl die richtigen Worte, denn seinem Team gelang wieder der Anschluss binnen weniger Bälle (10:10). Schnell fiel Walferdingen wieder in ein Stimmungstief. Und Mamer machte keine Pause, sondern zog gleich mit 14:10 davon. Man hatte wieder die Kontrolle des Spiels übernommen.

Koos und Co. legten vor und der Gegner versuchte mehr schlecht als recht, zu reagieren. Der besten Angreiferin auf Mamer Seite, Cubonova, war es gegönnt, mit ihrem Angriff den dritten Satz und damit das Spiel mit 25:15 zu beenden. Der Favorit hatte ein gutes Spiel abgeliefert und bei der Résidence fehlt die treibende Kraft Pitou an allen Ecken und Enden. Mit doppelt so vielen Fehlern wie der Gegner konnte man kein besseres Ergebnis erhoffen. Beide Teams werden sich nun im Halbfinale wiedersehen, denn Gym (3:0 gegen Fentingen) und Steinfort (3:0 gegen Esch) hatten in der Zwischenzeit ihr Soll erreicht und damit ihren Tabellenplatz gefestigt.

Statistik

Walferdingen - Mamer 0:3 (17:25, 16:25, 15:25)
Walferdingen: Kafai (4), Narbonne (1), Sautereau (4), Schaack (8), Tarantini (7), Topputi (8), Libero; Wollmering, Auswechselspielerinnen: Vaccino, Junker (2); 29 Mannschaftsfehler
Mamer: Koos (4), Amyot (9), Cubonova (16), Sitar (5), Teso (5), Verardo (6), Libero: Neu, Auswechselspielerinnen: Mukhamedieva (1); 14 Mannschaftsfehler

Play-off-Halbfinals

Damen
Mamer - Walferdingen
Gym - Steinfort

Herren
Strassen - Diekirch
Bartringen - Lorentzweiler

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