Radsport

So erlebt Ury seine Gravel-Rennen: „Einzige Begleitung war ein Motorrad mit Bärenspray“

Nach der, in jeder Hinsicht, erfolgreichen Premiere des „UCI Éislek Gravel Luxembourg“ im vergangenen Jahr findet am Sonntag die zweite Auflage in Vianden statt. Das Rennen dient als Qualifikationswettbewerb für die Gravel-Weltmeisterschaften, die am 10. und 11. Oktober in Australien stattfinden. Beim Saisonhöhepunkt möchte auch der Luxemburger Noé Ury (Storck-MRW Bau) mit von der Partie sein.

Noé Ury fährt im Foodmaker Gravelking Trikot auf einem Gravelbike bei einem Rennen auf unbefestigtem Terrain

Noé Ury fährt für die Gravel-Mannschaft Foodmaker Gravelking Foto: Rhode van Elsen

Wer in Vianden zu den besten 25 Prozent in seiner Altersklasse gehört, qualifiziert sich automatisch für die WM in Nannup. Die Strecke wurde im Vergleich zum Vorjahr geändert und verläuft dieses Mal vollständig auf luxemburgischem Gebiet. Der Start erfolgt um 10.00 Uhr in der rue du Vieux Marché. Die meisten Altersklassen fahren drei Runden zu je 36,6 km. Einige Frauen- und Masters-Kategorien absolvieren zwei Schleifen rund um das Schloss. Den insgesamt 1.500 Teilnehmern hat bei der Luxemburg-Premiere, neben der anspruchsvollen Strecke in der spektakulären Landschaft, auch die besondere Rennatmosphäre gefallen. Die Veranstaltung dürfte auch in diesem Jahr bis auf den letzten Teilnehmerplatz ausverkauft sein.

Noé Ury hofft, dass es für ihn besser laufen wird als vor Jahresfrist. Damals war der 22-Jährige in der zweiten Runde plattgelaufen und hatte das Rennen deshalb vorzeitig aufgeben müssen. Ähnlich war es auch Loïc Bettendorff (Hrinkov Advarics) und Marie Schreiber (SD Worx-Protime) ergangen.

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