Vuelta 

Ries über den Alto de l’Angliru: „Ich glaube, dass jeder gelitten hat“ 

Der luxemburgische Radprofi Michel Ries (Trek-Segafredo) hat auch nach zwei Wochen bei der Vuelta noch die nötige Energie, um in der dritten Woche anzugreifen. Der 22-Jährige hat den Sprung in eine Ausreißergruppe verpasst, doch noch bleiben ihm vier Chancen. Am gestrigen Ruhetag standen für die Teams außerdem die Corona-Tests an. 

Eine Woche steht Michel Ries noch bei der Vuelta bevor, ehe er seine erste Grand-Tour abschließen kann

Eine Woche steht Michel Ries noch bei der Vuelta bevor, ehe er seine erste Grand-Tour abschließen kann Archivbild: Luis Mangorrinha/Editpress

Die Bergankunft am Alto de l’Angliru am Sonntag hielt, was sie versprochen hatte. Zwar war die zwölfte Etappe der Vuelta ciclista a España nur 109,4 Kilometer lang, doch insgesamt mussten 3.100 Höhenmeter überwunden werden. Mit Passagen von 23 Prozent sorgte der Alto de l’Angliru dafür, dass Fahrer für Fahrer aus der Spitzengruppe fiel und sogar dafür, dass auch Primoz Roglic (Jumbo-Visma) nicht mit den Besten mithalten konnte. Der Brite Hugh Carty (EF Pro Cycling) gewann schlussendlich die Königsetappe, vor der Gruppe um Richard Carapaz (Ineos), die mit 16 Sekunden Rückstand im Ziel ankam. Roglic fuhr 26 Sekunden nach dem Tagessieger über den Zielstrich und musste das Rote Trikot wieder an Carapaz abgeben.

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