Davis Cup
Raphaël Calzi: „Tennis ist nach wie vor eine große Leidenschaft“
Drei Jahre nach seinem ersten Davis-Cup-Auftritt vor heimischem Publikum stand Raphaël Calzi am Sonntag erneut für Luxemburg auf dem Platz. In seinem Einzel musste der 28-Jährige zwar eine 0:2-Niederlage hinnehmen, zog sich gegen einen starken Gegner jedoch mit einer engagierten und überzeugenden Leistung beachtlich aus der Affäre.
Raphaël Calzi kam neben Alex Knaff und Chris Rodesch in der Coque zum Einsatz Foto: Editpress/Fernand Konnn
Nachdem Luxemburg uneinholbar mit 3:0 in Führung lag, entschied sich Kapitän Gilles Muller am Sonntag dafür, Raphaël Calzi gegen Oleksandr Ovcharenko (ATP 498) einzusetzen. „Raphaël hat sich diesen Einsatz verdient. Er hat sowohl in Glasgow (Anm. d. Red.: Einzug ins Hauptfeld eines ITF-Turniers) als auch im Training einen sehr guten Einsatz gezeigt“, erklärte Muller seine Entscheidung. Zudem kam dem Luxemburger der schnelle Belag entgegen: „Auf diesem Belag ist Raphaël ein unangenehmer Gegner, und das hat er bewiesen. Auf Sand hätte ich meine Wahl wohl anders getroffen.“
Und Calzi zahlte das Vertrauen zurück. Obwohl der 28-Jährige, der seine aktive Profikarriere seit geraumer Zeit beendet hat, als klarer Außenseiter gegen die ukrainische Nummer zwei antrat, zeigte er eine sehr ansprechende Leistung. „Als Spieler bin ich immer bereit zu spielen. Ich bin sehr dankbar, hier vor heimischem Publikum antreten zu dürfen“, sagte der Spieler der Tennis Spora.