Ustouss 2026/27
RFCU Lëtzebuerg: Köpfe frei für eine neue Runde
16 verschiedene Trainer saßen seit 2016 auf der Bank des RFCUL. Stéphane Masala ist die Nummer 17 auf dem Schleudersitz. Der 49-jährige Franzose betritt Neuland in der BGL Ligue: Vielleicht ist es genau das, was die Hauptstädter brauchen, um den anvisierten Europapokalplatz zu erreichen.
Hintere Reihe von links: Matteo Amah, Emir Agovic, Abdourahamane Diakhité, Marcelo Bissaka, Amadou Konaté, Ermal Azemi, Sonny Laiton, Joakim Kada, Alan Delferrière, Hadi Bentebbal, Inza Yere, Giovanni Masala
Mittlere Reihe von links: Wilfried Lukoki, Florian Valentin (Physiotherapeut), Dylan de Almeida (Videoanalyst), Florent Lanz (Fitnesstrainer), Samuel Bodet (Torwarttrainer), Stéphane Masala (Trainer), Delvin Skenderovic (Co-Trainer), Daniel Ntabala (Fitnesstrainer), Steve Travaglini (Physiotherapeut), Jean-Pierre Mieden (Betreuer), Mouhamed Diop
Vordere Reihe von links: Fabien Fonrose, Moussa Kanté, Lohan Dewalque, Bruno Freire, Dominik Stolz, Romain Ruffier (Sportdirektor), Farid Ikene, Thibaut Lesquoy, Ronan Matuvangua, Hayssam Zaki, Carmel Mabanza Foto: Editpress/Alain Rischard
Vorbereitung: Inzwischen hat sich Masala auf Verlorenkost eingelebt, etliche Spiele der Konkurrenz angesehen und auch einige mit dem Racing bestritten: „Es war mir wichtig, mich persönlich in den Verein zu integrieren. Ich wollte mich nicht auf Ratschläge verlassen, es war eine Entdeckungsreise. Ich habe viel beobachtet und mit den Spielern geredet.“ Inzwischen hat man sich aufeinander eingestimmt und dementsprechend verlief die Vorbereitung gut.
Transfers: 13 Spieler haben dem Stade Hammerel den Rücken gekehrt, neun Neue konnten gewonnen werden. Aber noch ist der Racing auf dem Transfermarkt in Bewegung. „Ich kann nicht beurteilen, wie hart uns die Abgänge treffen, ich kannte die Spieler nicht“, so der Coach. Wichtig für Masala war, dass das Fundament der Mannschaft erhalten blieb: „Das ist nicht selbstverständlich, nach einer enttäuschenden Saison liegt meistens der Reflex vor, den Verein zu verlassen. Es ist ein Verdienst von unserem Sportdirektor Romain Ruffier. Damit steht schon mal die Basis und die Automatismen klappen.“