Ustouss 2026/27
US Mondorf: Vernunft walten lassen
Die US Mondorf hat den personellen Umbruch gut überstanden und zum Auftakt einen guten Eindruck bei der Europapokal-Premiere hinterlassen. Vernunft und Entwicklungspotenzial bleiben weiterhin die Schlagwörter in der Thermalstadt.
Hintere Reihe von links: Bastian Musset (Physiotherapeut), Clément Couturier, Loris Tinelli, Dwayn Holter, Gérard Mersch, Hatim Far, Médéric Deher, Anthony Knoepffler, Thomas Andre (Fitnesstrainer)
Mittlere Reihe von links: Christian Strasser (Präsident), Almin Babacic (Sportdirektor), Martin Forkel (Trainer), Dinis De Sousa (Co-Trainer), Jean-Paul Kumbi, Sofiane Daham, Jacques-Antoine Pelletier, Gianni Monteiro, Ridge Malungu, Stefan Lopes, Yannick Cervellera, Kyllian Estrada, Lenny Stoltz, Nusret Agovic (Physiotherapeut), Ruben Fonseca (Torwarttrainer), Matteo Massaro (Sportdirektor)
Vordere Reihe von links: Paul Bichler (Betreuer), Thomas Anne, Cédric Steinmetz, Loïc Baal, Louis Mendy, Téo Rojca, João Machado, Erkan Agovic, Andy Gonzalez, Yann Godart, Almir Klica, Mehdi Kirch, Chaaban Issaka, Dani Gomes (Betreuer)
Vorbereitung: Ungewöhnlich, aber sicherlich nicht unvorteilhaft verliefen die ersten Wochen von Martin Forkel bei der US Mondorf. Der Coach startete gleich mit der Mission, sein neues Team für den Europapokal vorzubereiten. Nach dem Erstrundenaus blieben noch rund etwas mehr als zwei Wochen, um an den letzten Stellschrauben zu drehen. „Die Ideen wurden umgesetzt, in den letzten Tagen geht es um den Feinschliff“, berichtete der Deutsche nach der Rückreise aus Tiflis.
Transfers: Die USM hatte mit dem Conference-League-Ticket logischerweise ein gutes Argument auf dem Transfermarkt. Mit Mehdi Kirch (F91) und Clément Couturier (Thionville Lusitanos/F) holte man sich die nötige internationale Erfahrung und Qualität auf und neben dem Platz in den Kader. Neben prominenten Namen oder Talent waren bei der Zusammenstellung des Kaders „die Mentalität und der Charakter ausschlaggebend“ – und einer der Gründe des Erfolgs der letzten Jahre. In Louis Mendy sieht man „viel Potenzial“. Der 24-Jährige kommt von Luxembourg City und bewies dort Vollstreckerqualitäten.