F91 Düdelingen
Präsident Gerry Schintgen über Hoffnung und Realität
Der F91 Düdelingen droht zum ersten Mal seit 1998 nicht am Europapokal teilzunehmen. Welche Konsequenzen dies haben könnte, erklärt Präsident Gerry Schintgen im Interview mit dem Tageblatt.
Düdelingen und Kino Delorge wollen wieder jubeln Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
Tageblatt: Herr Schintgen, haben Ihnen die letzten beiden Auftritte Ihrer Mannschaft gegen Rosport (1:2) und Petingen (0:3) schlaflose Nächte bereitet?
Gerry Schintgen: Wir waren davon ausgegangen, diese Spiele zu gewinnen und bis zum Schluss um den Meistertitel mitzuspielen. Vor diesen Partien betrug der Rückstand auf Differdingen nur vier Punkte. Vor allem die Niederlage gegen Petingen war besorgniserregend. Wir waren deutlich unterlegen. Petingen war sowohl physisch als auch mental stärker. Im Moment sieht man einfach, dass unser Kader nicht breit genug ist, um bis zum Ende ganz oben mitzuhalten.