Tageblatt Flèche du Sud
Präsident Ben Funck: „Werden alles dafür tun, uns als 2.1-Rennen zu etablieren“
Die 75. Ausgabe der Tageblatt Flèche du Sud ging am Sonntag in Esch-Belval zu Ende. Velo-Union-Präsident Ben Funck schaut auf die Rundfahrt, die zum ersten Mal als Profirennen stattfand, zurück und wirft auch einen Blick in die Zukunft.
„Wir sind nicht froh darüber, wie es gelaufen ist“, sagt Ben Funck über die chaotische Etappe am Samstag. „So etwas kommt aber in vielen Rennen vor.“ Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
Tageblatt: Ben Funck, mit welchen Gefühlen und Gedanken sind Sie nach dem Ende der diesjährigen Tageblatt Flèche du Sud nach Hause gefahren?
Ben Funck: Mit einem Gefühl von Freude, weil wir es trotzdem fertiggebracht haben, ein tolles Rennen, abgesehen vom Wetter, zu veranstalten. Es war eine tolle Flèche du Sud, alle Teams waren zufrieden und glücklich, hier dabei gewesen zu sein. Mit Visma-Lease a Bike hat ein absolutes Top-Team abgeliefert und dann haben wir zwei Luxemburger auf dem Podium. Das ist eine super Leistung. Auf der anderen Seite habe ich nun die endgültige Zuversicht, dass wir das Rennen auf diesem Niveau veranstalten können. Das macht mich sehr froh. Das letzte Gefühl ist das von Dankbarkeit, weil wir enorm viel Unterstützung bekommen haben. Am letzten Tag in Belval war sehr viel los, aber auch an den anderen Tagen haben es sich die Menschen nicht nehmen lassen, von der Couch auf die Straße zu kommen – und das trotz Regen und Hagel.