Radsport

Pogacar macht Pogacar-Sachen: Slowene nach verrückter Fahrt Weltmeister – Wirtgen lange vorne dabei

Tadej Pogacar hat sich zum ersten Mal in seiner Karriere zum Weltmeister gekrönt. Mit einer völlig verrückten Taktik fuhr der Slowene am Sonntag als Erster über den Zielstrich in Zürich. Aus luxemburgischer Sicht präsentierte sich Luc Wirtgen lange Zeit in der ersten Gruppe, Jungels kam als einziger FSCL-Vertreter als 65. ins Ziel. 

In Zürich durfte Tadej Pogacar nach einer unglaublichen Fahrt seinen ersten Weltmeister-Titel bejubeln 

In Zürich durfte Tadej Pogacar nach einer unglaublichen Fahrt seinen ersten Weltmeister-Titel bejubeln  Fotos: Fabrice Coffrini/AFP

Zu dem Zeitpunkt, als das Rennen in die entscheidende Phase ging, war Luc Wirtgen mittendrin. Der 26-Jährige hatte kurz nach Rennbeginn den Sprung in die Ausreißergruppe des Tages geschafft – und machte plötzlich große Augen, als er Tadej Pogacar zur Spitzengruppe auffahren sah: 90 Kilometer vor dem Ziel. „Ich habe ihn kommen sehen und ihn kurz angelächelt“, sagt Wirtgen. „Wir kennen uns ein wenig, weil wir dasselbe Alter haben. Ich habe in dem Moment aber wirklich gedacht: Er ist ein Verrückter.“ 

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