Formel 1

Perez muss in seiner Heimat bestätigen

Nach dem zweiten US-Grand-Prix des Jahres in Austin/Texas bleibt die Formel 1 in Amerika. Beim zweiten Teil des Triple-Headers steht der Große Preis von Mexiko (Sonntag, 21.00 Uhr MESZ) auf dem Programm.

Der Mexikaner Sergio Perez steht bei seinem Heim-Grand-Prix im Mittelpunkt

Der Mexikaner Sergio Perez steht bei seinem Heim-Grand-Prix im Mittelpunkt Foto: AFP/Mark Thompson

Was steht an?

Das Rennen im stimmungsvollen Autodromo Hermanos Rodriguez sticht aufgrund der Höhenlage mit über 2.200 Metern heraus. Die atmosphärischen Bedingungen sind einzigartig im Kalender, die dünnere Luft wirkt sich auf Aerodynamik, Kühlung und den Motor aus – weniger Luft bedeutet eine abweichende Leistung. Das Abtriebsniveau gleicht dem von Monza. Die Spitzengeschwindigkeiten gehören damit zu den höchsten der Saison und übersteigen mitunter 350 km/h.

... und am Ende gewinnt Max Verstappen. Oder?

Der Weltmeister ist auch beim 19. WM-Lauf der große Favorit. In Austin musste der Niederländer für seinen Erfolg aber deutlich härter kämpfen als in vielen anderen Rennen des Jahres. Das lag an Startplatz sechs, aber auch an den Fortschritten der Konkurrenz. Vor allem Mercedes machte in Texas einen guten Eindruck. Ob das nur eine Momentaufnahme war oder sich dieser Trend bestätigt, wird sich am Wochenende zeigen. Für Verstappen geht derweil die Rekordjagd weiter. Es winkt die Bestmarke von 16 Siegen in einer Saison.

Was ist mit Sergio Perez?

Der Mexikaner ist der große Star bei seinem Heimrennen – und er wird Verstappen zumindest abseits der Strecke die Schau stehlen. Perez wird die Unterstützung seiner Landsleute brauchen, der 33-Jährige muss Ergebnisse liefern. Trotz Vertrags bis 2024 waren zuletzt Spekulationen über ein vorzeitiges Aus beim Top-Team Red Bull laut geworden. Austin war nach zuvor drei mageren Wochenenden ein Schritt in die richtige Richtung. „Sein Renn-Speed war tadellos. Seine Leistung über das ganze Wochenende war zufriedenstellend und ein deutlicher Aufwärtstrend“, sagte Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko. Diesen Trend gilt es zu bestätigen.

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