Leichtathletik
Nicht ganz vorne, aber auf dem eigenen Weg: Was Vera Bertemes-Hoffmann von der EM mitnimmt
Die Leichtathletik-Europameisterschaft ging am Samstagmittag für Vera Bertemes-Hoffmann mit dem 27. Platz über 1.500 Meter zu Ende. Aus Birmingham nimmt die 29-Jährige die Erfahrung mit, ihren eigenen Weg zu gehen und bis zum Schluss zu kämpfen.
Vera Bertemes-Hoffmann startete neben der Britin Georgia Hunter-Bell Foto: FLA
Kurz bevor Vera Bertemes-Hoffmann bei der Präsentation der 1.500-Meter-Läuferinnen auf der großen Videowand im Alexander Stadium eingeblendet wurde, wurde es laut. Direkt neben ihr stand die britische Topfavoritin Georgia Hunter-Bell. Als die Stadionsprecherin die Lokalmatadorin vorstellte, ging eine gewaltige Jubelwelle durch das Stadion.
„Es sind diese Momente, in denen ich immer wieder merke, dass es schon ziemlich verrückt ist, was ich hier machen darf“, blickte Bertemes-Hoffmann nach ihrem Rennen auf den Augenblick zurück. „Neben der besten europäischen Mittelstreckenläuferin ab den 1.500 Metern zu starten, ist ziemlich verrückt. Die britischen Fans haben ordentlich Lärm für sie gemacht.“