Motorradsport

Nächstes Drama für Chris Leesch bei den acht Stunden von Spa-Francorchamps

Wieder sorgte das Wetter für ein wechselhaftes Rennen in den Ardennen. Unter den vielen Sturzopfern befand sich das Team Tecmas Minerva Oil von Chris Leesch, das kurz vor Schluss zwar den Podiumsplatz verlor, aber als Fünfter in der Superstock punktete.

Chris Leesch im Spa, Symbol für den anhaltenden Spa-Fluch in Gaming und eSports

Der Spa-Fluch bleibt bei Chris Leesch bestehen Foto: Team Tecmas

Nach trockenem Start wurde es nach drei Stunden durch Regen und danach ständig wechselnde Bedingungen tückisch. Fehlerfrei dominierte Polesetter BMW World Endurance das Rennen und 76 Sekunden dahinter fuhr YART Yamaha über die Ziellinie. Kawasaki Webike und Yoshimura SERT Suzuki auf drei und vier hatten schon Stürze und zwei Runden Rückstand.

Im Durcheinander der Superstock-Kategorie gewann Revo-M2 mit Aprilia nach 186 Runden vor dem lange führenden Team Wójcik. Kurz vor Schluss erbte Team 18 Pompiers den letzten Podiumsplatz von der #9. Eine Nacht später nahm Chris Leesch das Drama mit Humor: „Wir waren das ganze Rennen schnell und das Team arbeitete toll, aber leider blieben meine Kollegen nicht auf den Rädern. (lacht) Wir waren wieder nah dran, aber mein Fluch in Spa bleibt bestehen.“

Weggerutscht

Als dritter Fahrer hatte Guillaume Antiga einen kleinen Sturz und das Team wegen fehlerhaftem Wechsel auch ein Stop-and-Go. Christophe Ponsson machte zwar viel Zeit gut, doch er rutschte mit Slicks auf einsetzendem Regen weg. Zum zweiten Mal stieg Chris Leesch auf die BMW und war in seinem Element: „Die ganze Zeit war es tricky mit immer wieder Schauern und Wolkenbrüchen. Das sind meine Bedingungen und ich absolvierte einen doppelten Stint.“

Danach war das Team Tecmas wieder an den Podiumsplätzen und die andere BMW der Meisterschaftsführenden von MRP mit technischen Problemen raus. Auf abtrocknender Strecke fuhr Christophe Ponsson auf drei vor und war am Zweiten dran, als er 20 Minuten vor Schluss beim Überholen auf einer nassen Stelle wegrutschte. Immerhin arbeitete das Boxenteam wieder schnell und sie sicherten sich als fünfte Superstock Platz 13.

In einem kompakten Gesamtklassement liegt MRT nur 25 Punkte vor Team 18 auf Platz 8. Team Tecmas verbessert sich punktgleich mit Honda No Limits und 18 Punkten Rückstand auf Platz 5. Da sie die acht Stunden von Suzuka allerdings auslassen, brauchen sie für den Titel selbst beim Gewinn des Bol d’Or Schützenhilfe.

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