Tour de Luxembourg
Nächster Schritt in der Entwicklung: Loïc Bettendorff über seine Rolle bei Hrinkow
Für Loïc Bettendorff ist die Tour de Luxembourg ein Saison-Höhepunkt: nicht nur, weil die Rundfahrt auf den heimischen Straßen stattfindet, sondern auch, weil sein Lieblingsradsportler Mathieu van der Poel mit dabei ist. Der 25-Jährige, der mit der Nationalmannschaft in Luxemburg startet, blickt auf seine Saison zurück.
Loïc Bettendorff wird 2027 als Leader für Hrinkow Advarics fahren Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
Für viele Kontinental-Fahrer ist es ein Highlight, bei einem Etappenrennen neben Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech) an den Start gehen zu dürfen – so auch für Loïc Bettendorff, der ein großer Fan des Niederländers ist. „Er ist mein Lieblingsfahrer“, sagt Bettendorff. „Es ist etwas sehr Besonderes, hier neben ihm am Start zu stehen.“ Dabei haben sich die Wege von Bettendorff und Van der Poel schon des Öfteren gekreuzt: Im Cyclocross war der Luxemburger bei den Weltcups im vergangenen Jahr in Antwerpen, Maasmechelen und Hoogerheide bei Van der Poels Siegen ebenfalls im Starterfeld.
Bei der Tour de Luxembourg bekommt Bettendorff nun die Chance, sich im Trikot der Nationalmannschaft auf großer Bühne zu empfehlen. Bettendorff ist dabei ein ähnlicher Fahrertyp wie Mil Morang, der im vergangenen Jahr das Bergtrikot in Luxemburg gewann. „Ich meine, wir sind sogar eins zu eins der gleiche Fahrertyp. Wir haben einen guten Sprint und kommen aber auch gut über die Anstiege hier. Vielleicht ist das Bergtrikot eine Option, das müssen wir sehen.“ Der volle Fokus liegt dabei auf der zweiten Etappe, bei der man mit Mathieu Kockelmann ein gutes Ergebnis anstreben will. „Das ist das Hauptziel. Wir stehen voll hinter ihm. Aber wir werden auch unsere Freiheiten bekommen.“