Rückblick auf die Vuelta

Mats Wenzel: „Die Jury war unkonstant bei Wetterentscheidungen“

Mats Wenzel hat seine erste Grand Tour hinter sich. Die Vuelta beendete er am Sonntag auf Platz 103, sein bestes Resultat erzielte er auf der 15. Etappe als Zwölfter. Im Tageblatt-Interview spricht der Luxemburger über seine Erfahrungen, übt nach dem Abbruch der dritten Etappe Kritik an den Organisatoren und zieht sein Fazit.

Mats Wenzel war an der Spitze der 3. Etappe, als die Jury das Rennen aufgrund der Witterungsverhältnisse abbrach

Mats Wenzel war an der Spitze der 3. Etappe, als die Jury das Rennen aufgrund der Witterungsverhältnisse abbrach Foto: X/Kern Pharma

Tageblatt: Mats Wenzel, wie fühlen Sie sich nach drei Wochen bei der Vuelta?

Mats Wenzel: Ich bin sehr müde. Die erste Woche war gut, die zweite dann gar nicht mehr und in der dritten ging es wieder. Mein Körper war wirklich teilweise richtig müde. Die Hitze hat mir noch zu schaffen gemacht. Am Freitag habe ich mich noch mal gut gefühlt und es in die Ausreißergruppe geschafft. Auch auf der letzten Etappe am Sonntag wollte ich noch einmal alles geben. Es ging gut, nur ab der vorletzten Runde ging eigentlich nichts mehr. Ich hatte gar keinen Punch mehr.

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