Basketball
Nach dem Hochwasser im Juli stehen zwei Klubs vor einer organisatorischen Herausforderung
Das Hochwasser im Juli hat auch Auswirkungen auf den nationalen Basketball. Da ihre Sporthallen in den kommenden Monaten aufgrund diverser Schäden nicht zur Verfügung stehen werden, wartet auf Total-League-Klub Bartringen und Zweitligist Black Star Mersch in den nächsten Wochen eine große organisatorische Herausforderung.
Eingeschlossen vom Wasser: Im Juli wurde auch die Merscher Sporthalle nicht vom Hochwasser verschont Foto: Fabrizio Pizzolante
„Am 15. Juli stand das Parkett anderthalb Meter in der Luft, man hat nicht einmal mehr von der einen auf die andere Seite des Spielfeldes sehen können. Das Grundwasser hat das gesamte Fundament nach oben gedrückt“, erklärt Christophe Flammang vom Total-League-Klub Sparta Bartringen. Das Hochwasser im Juli hat im Großherzogtum auch diverse Sportstätten nicht verschont. Wie es etwa im Centre Atert in Bartringen aussieht, beschreibt der Jugendtrainer und „Concept Manager“ des Vereins mit deutlichen Worten: „Um ehrlich zu sein waren wir überrascht, dass das Parkett nicht geplatzt ist.“ Dass zurzeit an Training und Wettbewerbe in der größten Bartringer Sporthalle nicht zu denken ist, ist klar, denn noch immer befinden sich unter dem Parkett rund 60.000 Liter Wasser: „Es hat sich inzwischen zwar wieder gesenkt, sieht fast so aus wie vorher. Doch wenn man drauftritt, kann man natürlich sehr schnell einsacken.“