Luxemburgs bester freestyler

Mohamed Mazghi: „Jonglieren ist wie Atmen“

Freestyle-Fußball ist kein Teamsport, sondern ein ständiger Kampf mit sich selbst. Mohamed Mazghi hat diesen Kampf früh angenommen. Der 24-jährige Luxemburger mit marokkanischen Wurzeln hat sich von der Tankstelle in der Nachbarschaft bis auf die WM-Bühne hochgearbeitet – und nach einer zweijährigen Pause nur ein Ziel vor Augen: Weltmeister werden.

Mohamed Mazghi beim energiegeladenen Battle, urbaner Streetdance mit dynamischen Moves und intensiver Bühnenpräsenz

Mohamed Mazghi bei einem der Battles Foto: privat

Wenn Mohamed Mazghi über seinen Sport spricht, schwingt eine unendliche Leidenschaft mit. „Als ich zum ersten Mal einen Trick schaffte, durchströmte mich ein Dopamin-Kick. Seitdem bin ich süchtig nach Training“, sagt der 24-Jährige über seine ersten Berührungspunkt mit der Sportart Freestyle.

Diese Nischen-Sportart ist eine Mischung aus Tanz, Akrobatik und Fußball. Das Leder wird dabei mit allen Körperteilen jongliert, außer mit Ellbogen und Händen. Mazghi entdeckte seine Leidenschaft eher durch Zufall. Bis zu seinem 13. Lebensjahr spielte er ausschließlich Fußball. Vor allem beim FC Déifferdeng 03. „Ich hatte damals schon hohe Ziele und war seriöser und zielorientierter als die meisten in meinem Alter. Ich wollte Profi werden, habe aber relativ früh gemerkt, dass dies schwer werden würde.“

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