Fußballnationalelf
Mirza Mustafic: Wie sich die Rückkehr des ehemaligen Balljungen des Stade St-Symphorien anfühlt
Er ist das neue Gesicht des FLF-Nationalkaders: Mirza Mustafic. Doch eigentlich handelt es sich für offensiven Mittelfeldspieler des FK Sarajevo um eine Rückkehr. In Metz verbrachte der inzwischen 25-Jährige acht Jahre seiner Jugend. Wie sich die vergangenen Tage anfühlten und was er sich für die internationale Woche vorgenommen hat, erzählte er im Gespräch.
Mirza Mustafic verließ die Escher Fola im Sommer 2022 Foto: Editpress/Gerry Schmit
Man muss kein Fußballprofi sein, um dieses Gefühl zu kennen: Auf dem Handydisplay taucht eine unbekannte Nummer auf. Würde es sich lohnen, ranzugehen? „Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht, wer mich da anrief …“, schilderte Mirza Mustafic diesen Moment, als er vor 14 Tagen vom Nationaltrainer kontaktiert worden ist. Aus der Ungewissheit wurde ganz schnell große Freude: Luc Holtz teilte dem 25-Jährigen mit, dass er zwei Tage später erstmals für den FLF-Nationalkader nominiert werde: „Ich war wirklich überrascht und konnte es zunächst gar nicht glauben.“ Denn von dem Luxemburger Verband beobachtet fühlte sich der Mittelfeldspieler des FK Sarajevo in den vergangenen Monaten nicht. Erst als Holtz ihm schilderte, dass er sich Videomaterial seiner Auftritte beschafft hatte, realisierte auch Mustafic, dass der Trainer ihn wohl schon länger auf der Liste hatte. „Welche Spiele er gesehen hat, weiß ich allerdings nicht.“