Olympia

Matthieu Osch starker 28. im Riesenslalom

Die Zeiten einer ausschließlichen Kunstschneepiste „Ice River“ sind vorbei: Erstmals seit langen Wochen, und so stark wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr, schneite es im Alpinzentrum von Yanqing. Vor allem im ersten Lauf scheiterte, bei schlechter Sicht, gut ein Drittel der Starter am schwierigen Parcours. Doch Matthieu Osch fuhr mit Startnummer 58 souverän seinen Stiefel runter und freute sich am Ende über den sehr guten 28. Platz.

Während rund ein Drittel der Konkurrenz im schwierigen ersten Durchgang ausschied, brachte Matthieu Osch seinen Lauf gekonnt ins Ziel

Während rund ein Drittel der Konkurrenz im schwierigen ersten Durchgang ausschied, brachte Matthieu Osch seinen Lauf gekonnt ins Ziel Foto: AFP/Fabrice Coffrini

Bei großen Wettbewerben geht es nicht um die Zeiten und FIS-Punkte, sondern um Platzierungen (und Medaillen), hatte FLS-Coach Gilles Osch bereits anlässlich der WM im letzten Jahr in Cortina d’Ampezzo gemeint. Als Matthieu Osch als 31. im Riesenslalom und 28. im Slalom mit deutlichem Rückstand, aber nervenstark, die mit Abstand besten Platzierungen eines Luxemburger Skifahrers bei großen Wettbewerben seit dem Rücktritt eines Marc Girardelli vor 25 Jahren ablieferte.

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