Fußball

M-Block fordert neuen Namen für das Nationalstadion: „Null Inspiration oder Kreativität“

Seit 25 Jahren gehören die „M-Block Fanatics 95“ mittlerweile zur nationalen Fußballkultur. In diesem Vierteljahrhundert trotzten die Schlachtenbummler Wind und Wetter, peitschten die Nationalmannschaft in guten und in schlechten Zeiten an und hatten – abgesehen von politischen Äußerungen – auch klare Meinungen zur Aktualität. Eine Petition, die einen neuen Namen für das Stade de Luxembourg fordert, wurde gestern von der zuständigen Kommission überprüft.

Auch in ihrer neuen Heimat werden die lautstarken Anhänger hinter dem Tor anzutreffen sein – und weiterhin einen Block mit dem Namen „M“ mit Leben füllen

Auch in ihrer neuen Heimat werden die lautstarken Anhänger hinter dem Tor anzutreffen sein – und weiterhin einen Block mit dem Namen „M“ mit Leben füllen Foto: Gerry Schmit

Bob Gebele hatte in den vergangenen elf Jahren kein Problem mit Regenströmen oder Schneeschauern: „Am Ende standen wir trotzdem wieder ohne unsere T-Shirts da“, scherzte der Capo des M-Block. Mit dem Umzug in die moderne, überdachte Arena auf Kockelscheuer dürfte die Kleidung zwar trocken bleiben, doch eine Beschwerde gibt es trotzdem. Der Anführer der Fangruppierung hat mit ein paar Kollegen beschlossen, seinen Unmut über die Namensgebung öffentlich zu machen: Gestern überprüfte die zuständige Kontrollkommission seinen kurzfristig eingereichten Petitionsvorschlag (Nr. 1657). 

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