Ukraine-Krieg
Luxemburgische Verbände unterstützen Ausschluss von Russland und Belarus
Nach der von Wladimir Putin angeordneten Invasion in der Ukraine hat die internationale Sportwelt gemeinsam Solidarität und Entschlossenheit gezeigt. Das Statement des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und die Ausschlüsse russischer Nationalteams und Klubs von den Turnieren der FIFA und UEFA schlugen hohe Wellen. Wie die Luxemburger Verbandsverantwortlichen reagierten und welche Konsequenzen der Krieg hat, erklärten sie dem Tageblatt am Mittwoch.
Die luxemburgische Sportwelt zeigt sich solidarisch mit der Ukraine und unterstützt den Ausschluss von Russland und Belarus von vielen Wettkämpfen Foto: AFP/Terje Pedersen
Bereits am Dienstag hatte FLF-Präsident Paul Philipp erklärt, die Entscheidungen der FIFA und der UEFA komplett zu unterstützen: „Obschon ich sonst Politik vom Sport trennen will, geht es in der aktuellen Situation darum, Stärke und Solidarität zu zeigen. Und mit seiner Reichweite gehört Sport – mit eben Großevents wie Champions League oder einer Weltmeisterschaft – dazu.“ Auch Serge Schaul, das Verbandsoberhaupt der Luxemburger Kampfsportarten, schlug am Mittwoch ähnliche Töne an: „Wir haben uns intern beraten, ob wir uns positionieren sollten, denn Politik hat im Normalfall nichts im Sport zu suchen. Letztlich haben wir dann ein Foto auf Facebook geteilt, von zwei jungen Judokas (einem Russen und einem Ukrainer), die sich umarmen.“