Badminton
Luxemburger dürfen sich bei den Luxembourg Open auf internationaler Ebene messen
Bereits zum dritten Mal finden ab Donnerstag die „YONEX Luxembourg Open“ in der Coque statt. Für die diesjährige Ausgabe wurde das Level auf die höchste Stufe der Badminton Europe Tour angehoben und das Turnier ist nun ein „International Challenge“. Dementsprechend sind viele Klassespieler anwesend, trotz der Terminüberschneidung mit den „World Men’s and Women’s Team Championships“ und dem Ende der olympischen Qualifikationsphase in der vergangenen Woche.
Die luxemburgische Nummer eins Kim Schmidt ist an Position zehn gesetzt Foto: Editpress/Julien Garroy
Gemeldet sind Spieler aus vorrangig europäischen und asiatischen Nationen. Zudem sind noch Mauritius (Afrika), Australien, Neuseeland, die USA und Kanada vertreten. Dies allein zeigt schon die Attraktivität des Turniers, sodass man nicht bis zu den Finalspielen am Wochenende warten muss, um hochklassiges Badminton zu sehen. Einige der Teilnehmer werden an den Olympischen Spielen in Paris teilnehmen, andere zählen zu den Medaillengewinnern der vor kurzem ausgetragenen Europameisterschaften. Überraschungen dürften vor allem von den jungen Asiatinnen ausgehen, die im Gegensatz zu vielen anderen noch nicht zu den Top 100 der Weltrangliste gehören, aber über ein sehr hohes Spielniveau verfügen. Die junge Hina Akechi (Japan) hatte dies bereits vor zwölf Monaten gezeigt, als sie sich durch die Qualifikation kämpfte und anschließend das Fraueneinzel gewann.