Nations League
Luxemburg will seine letzte Chance gegen Aserbaidschan ergreifen
Nein, der Traum ist noch nicht ganz geplatzt. Geht es nach den Regeln des Fußballs, ist heute Abend alles möglich. Das zumindest ist die Einstellung der Luxemburger Nationalauswahl, die gegen Aserbaidschan ihre letzte Chance auf den Aufstieg in die Liga B ergreifen will – und auf die Mithilfe Zyperns hofft. Insgesamt sind die Vorzeichen nicht die besten, doch das hat in der Vergangenheit nicht unbedingt den Ausschlag gegeben.
Danel Sinani (r.) und Co. haben die Niederlage in Nikosia gut verkraftet. Heute wollten die „Roten Löwen“ ihre letzte Karte ausspielen. Foto: sportspress.lu/Jeff Lahr
Fußball kann grausam sein. Nicht wegen seiner anfechtbaren Schiedsrichterentscheidungen und auch nicht wegen Verletzungspech oder Corona-Einschränkungen. Die FLF-Auswahl musste ihre Leaderposition zum zweiten Mal in zwei Jahren am fünften Spieltag der Nations League abgeben und kann nichts anderes mehr tun, als diese Kampagne mit weiteren Punkten abzuschließen und zu hoffen, dass es irgendwie reichen wird (siehe Kasten). „Wir sind einzig auf unser Spiel fokussiert. Wir brauchen nicht zu überlegen, sondern müssen einfach einen Dreier einfahren. Das werden wir versuchen“, schickte Nationaltrainer Luc Holtz gestern voraus.