Para-Tennis
Liz Conzemius schreibt Geschichte in Melbourne
Die Australian Open in Melbourne waren ein historischer Moment für das Blinden- und Sehbehinderten-Tennis. Erstmals war diese Disziplin nämlich in einen Grand-Slam-Wettbewerb integriert. Mittendrin auch die Luxemburgerin Liz Conzemius.
Liz Conzemius (erste Reihe, 2.v.l.) war bei der Premiere des Blindentennis in Melbourne dabei Foto: privat
Es handelte sich um einen Mannschaftsvergleich zwischen Australien und einem Weltteam, der im Rahmen des ersten Grand-Slam-Turniers des Jahres in Melbourne ausgetragen wurde. Für die Weltauswahl wurde auch die Luxemburgerin Liz Conzemius nominiert – Welt- und Europameisterin in ihrer Klasse WS2 –, die sich kurz vor ihrem Rückflug nach Luxemburg begeistert zeigte:
„Es war eine geniale Erfahrung, aber auch eine intensive Woche mit einem vollen Programm. Wir hatten jeden Tag Training unter der Leitung unseres Teamcoaches und unseres Teammanagers“, so Conzemius, die von ihrer Mutter begleitet wurde. „Wir waren eine super Truppe. Wir sind als acht Einzelspieler nach Australien gereist, haben das Turnier aber als richtige Mannschaft beendet. Auch wenn Australien gewonnen hat, können wir stolz auf unsere Leistungen sein. Wir freuen uns jetzt schon auf eine Revanche im nächsten Jahr.“